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| 02:33 Uhr

OB Kelch zu Gerüchten um Asylbewerber

Cottbus. Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) hat sich in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung zu einigen Gerüchten um Flüchtlinge in Cottbus geäußert, die vor allem in den sozialen Netzwerken kursieren. So gebe es weder einen Vergewaltigungsfall, noch würden Flüchtlinge scharenweise und mit vollen Körben Cottbuser Supermärkte mit der Bemerkung verlassen, die Rechnung bezahle die Stadt. Sven Hering

Diebstähle aus einer Tankstelle in Sachsendorf und von Gartenmöbeln von einem Grundstück seien bei der Polizei angezeigt worden. Hinweise, dass diese Taten von Flüchtlingen verübt worden sind, gebe es jedoch keine, so Kelch. Auch die Behauptung, die Bewohner der Unterkunft in der Poznaner Straße würden das Parkett der Turnhalle anzünden, um sich zu wärmen, entbehre jeder Grundlage. "Das ginge auch nicht, denn in den Hallen liegt kein Parkett, sondern ein Spezialbelag aus Linoleum", so der Rathauschef. Gerüchte würden gezielt gestreut, um Menschen zu verunsichern oder aufzuhetzen. "Diesen Vorgängen müssen und wollen wir Antworten entgegensetzen", so Kelch.