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| 19:12 Uhr

Landesrechnungshof
Kelch will in Cottbus Landesrechnungshof

Cottbus. Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) hat in der aktuellen Diskussion um den Umzug des Landesrechnungshofes erneut Cottbus als Standort ins Spiel gebracht. Cottbus als zweitgrößte Stadt des Landes sei dafür geeignet.

„Wir würden zügig die nötigen Voraussetzungen schaffen, um eine Investition des Landes hier zu unterstützen“, sagt Kelch. Wenn der Strukturwandel mit der Ansiedlung von Behörden flankiert werden solle, wäre der Umzug des Landesrechnungshofes nach Cottbus nur folgerichtig, so Kelch. Hintergrund ist, dass das Brandenburgische Finanzministerium für den bisher im Potsdamer Landtag untergebrachten Landesrechnungshof seit längerem einen neuen Standort sucht. Am Dienstag kam nun der konkrete Vorschlag des Ministeriums, die Berhörde innerhalb von Potsdam an einem Standort im Norden der Landeshauptstadt anzusiedeln. Dazu äußerte sich auch der CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Ingo Senftleben: „Mit der Verlagerung von Behörden in die Fläche kann man gezielt Regionen fördern. Die Landesregierung lässt aber ein solches strukturpolitisches Konzept vermissen.“ Zudem fordert er eine Gesamtstrategie für Brandenburger Behördenstandorte.

(red/noh)