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Einzelhandel
Nur noch fünfmal Sonntagseinkauf in Cottbus

Cottbus. Willmersdorf profitiert vom neuen brandenburgischen Ladenöffnungsgesetz.

Fünf statt sechs – eine Änderung im Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetz lässt ab dem kommenden Jahr nur noch fünf verkaufsoffene Sonntage zu. Bisher waren es sechs. Die Cottbuser Stadtverordneten verabschieden am Ende des Monats die entsprechende Verordnung für 2018. Demnach stehen die Ladentüren während des Ostermarkts (25. März), des Töpfermarkts (9. September), des Herbstmarkts (7. Oktober) und zweimal während des Weihnachtsmarkts (16. und 23. Dezember) offen.

In Willmersdorf öffnen die Händler ihre Läden derweil ein weiteres Mal im kommenden Jahr. Die Neuerung im Ladenöffnungsgesetz sieht nämlich auch vor, dass Händler an einem weiteren Sonntag verkaufen dürfen anlässlich „traditioneller Vereins- oder Straßenfeste oder besonderen Jubiläen“. Die Wendische Fastnacht am 28. Januar ist laut Verordnungsentwurf ein solches traditionelles Fest.

Den Cottbuser Händlern geht mit der Reduzierung der zulässigen verkaufsoffenen Sonntage ein dickes Geschäft flöten. Zumindest dann, wenn man der Einschätzung des Cottbuser Altstadtmanagers Gottfried Lindner folgt. Der hatte erst kürzlich gegenüber der RUNDSCHAU erklärt, dass gerade an Sonntagen Kunden in Kauflaune seien, weil den meisten der Alltagsstress nicht die Zeit zum Bummeln raubt.

(dsf)