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Notaufnahme voll trotz Bereitschaftspraxis

Cottbus. Die in Brandenburg an örtlichen Krankenhäusern angesiedelten fünf RegioMed Bereitschaftspraxen der Kassenärzte verzeichneten 2016 gegenüber dem Vorjahr rund zehn Prozent mehr Patienten. Über 30 000 Erkrankte suchten im vorigen Jahr in den Abendstunden und an Wochenenden diese Zentren auf, von denen sich eines am Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum (CTK) befindet. Simone Wendler

Auf die Zahl der Behandlungsfälle in der benachbarten Notaufnahme des CTK hat die immer stärkere Nutzung der Bereitschaftsärzte-Praxis keine spürbare Auswirkung. Dort werden unverändert jährlich rund 36 000 Patienten behandelt, von denen nur ein Teil stationär aufgenommen wird. Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg plant, in den nächsten Jahren 15 weitere RegioMed-Praxen an Krankenhausstandorten zu errichten. Über die vorhandenen fünf Zentren wird bereits ein Drittel des ambulanten Bereitschaftsdienstes der niedergelassenen Ärzte abgewickelt.