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| 02:33 Uhr

Noch viel Platz in der Spree

Cottbus. Trotz des deutlich angestiegenen Spree-Pegels beruhigt Umweltdezernent Thomas Bergner (CDU): "Da ist noch viel Raum." Donnerstagmittag stieg der Fluss am Pegel Sandower Brücke auf 1,29 Meter. Peggy Kompalla

Zum Vergleich: Die erste Alarmstufe wird bei 2,30 Meter ausgerufen. Nach Auskunft des Landesumweltamtes steigt der Pegel in Cottbus, weil es im Einzugsgebiet der Spree stark regnet. Da mehr Wasser in die Talsperre Spremberg hineinfließt, wird mehr Wasser abgegeben, um den Pegel des Stausees konstant zu halten beziehungsweise nur leicht ansteigen zu lassen. Es wird aktuell kein zusätzliches Speichervolumen in der Talsperre aus Vorsorgegründen geschaffen, heißt es aus dem Landesumweltamt. Darüber hinaus hätten die etwas höheren Abflüsse keine Auswirkungen auf das Eisenhydroxit-Rückhaltevermögen der Talsperre. Dagegen wurde am Mittwochabend um 22 Uhr Hochwasseralarm an der Dahme ausgelöst. Sie ist ein Zufluss der Spree. Allerdings ist Cottbus davon nicht betroffen, da die Dahme erst vor Berlin in die Spree mündet.