ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:45 Uhr

Cottbus
Noch freie Plätze für Filmworkshop hinter Gittern

Der Cottbuser Filmemacher Erik Schiesko leitet den Workshop.
Der Cottbuser Filmemacher Erik Schiesko leitet den Workshop. FOTO: Michael Helbig/mih1
Cottbus. Ferienangebot für Jugendliche im ehemaligen Knast

Für den kreativen Filmworkshop in der ersten Herbstferienwoche (22. bis 26. Oktober) im Menschenrechtszentrum Cottbus sind aktuell noch Plätze frei. Unter dem Motto „Wir drehen ab“ produzieren Jugendliche ab 14 Jahren unter Leitung des Regisseurs Erik Schiesko einen Kurzfilm, der ab Dezember im Torhaus der Gedenkstätte öffentlich gezeigt wird. Die Workshop-Teilnehmer arbeiten mit professionellen Kameras und Schneidetechnik. Sie lernen den Umgang mit Animation, Green Screen, Action-Cams, Schauspiel, Legetrick und Stop Motion. Mit diesem Handwerkszeug machen sie sich auf die Suche nach den Geschichten, die hinter den Mauern des alten Gefängnisses warten. Sie erfahren vom Schicksal der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ im Cottbuser Zuchthaus, erkunden die alten Zellen und treffen einen ehemaligen politischen Häftling aus DDR-Zeiten. Sie entwickeln ihre eigene Idee, planen den Film und setzen ihn selbständig um.

Der Workshop findet vom 22. bis 26. Oktober jeweils von 10 bis 16 Uhr in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus statt (Bautzener Straße 140) statt. Kurzentschlossene können sich bis zum 19. Oktober bei Johannes Näder im Menschenrechtszentrum anmelden (bildung@menschenrechtszentrum-cottbus.de, 0355-29013315).

 Der Filmworkshop wird als Teil des Ausstellungsprojekts „Vergangen, nicht vergessen – Das Zuchthaus Cottbus im Wandel der Zeiten“ von der Stadt Cottbus und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.