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| 18:39 Uhr

Bündnis 90/Grüne
Bündnisgrüne beim Gedenken in der Synagoge dabei

Cottbus. Aufgrund der Demo von „Zukunft Heimat“ am internationalen Holocaust-Gedenktag am Sonntag verschieben der Landesverband und die Lausitzer Kreisverbände von Bündnis 90/Grüne ihren Neujahrsempfang mit Urwahlforum auf den späteren Nachmittag. Ab 15 Uhr werden sich die Bündnisgrünen am Gedenken an die Opfer des Holocaust in der Cottbuser Synagoge beteiligen.

„Wir stehen geschlossen gegen Rechts“, so der Landesvorsitzende Clemens Rostock. Es sei mehr als geschichtsvergessen, dass „Zukunft Heimat“ ausgerechnet an diesem internationalen Gedenktag eine fremdenfeindliche Demo veranstaltet. Die Bündnisgrünen rufen dazu auf, Gesicht zu zeigen und den rechten Demagogen nicht die Straßen, Städte und Regionen zu überlassen. „Mit Begriffen wie Heimat und Zukunft wollen wir nicht ausgrenzen, sondern sie immer wieder neu mit Leben füllen“, sagt die Landtagsabgeordnete Heide Schinowsky, Direktkandidatin Wahlkreis 43 (Cottbus I), die später beim Urwahlforum das Grußwort für die Lausitzer Bündnisgrünen halten wird.

Der Neujahrsempfang der Kreisverbände Cottbus, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz beginnt um 16 Uhr im Familienhaus. Beim Urwahlforum sind foldende Kandidaten dabei: Ursula Nonnemacher, Fraktionsvorsitzende im Landtag, Alexandra Pichl, Mitglied des Landesvorstands und frauenpolitische Sprecherin (beide Platz 1), Landesvorsitzender Clemens Rostock und Abgeordneter Benjamin Raschke (beide Platz 2). Bei der Urwahl sind die 1387 Brandenburger Bündnisgrünen aufgefordert, das Spitzenduo für die Landtagswahl zu bestimmen.

(red/pos)