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Neuhausen bekommt Besuch aus Bayanga

Neuhausen/Spree. Die Gemeinde Neuhausen/Spree will eine Partnerschaft mit der Gemeinde Bayanga aufbauen. Am Montag erwartet Bürgermeister Dieter Perko (CDU) die ersten Vertreter aus der zentralafrikanischen Region. ani/red

Seit den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts wächst Bayanga, das ursprünglich ein Fischerdorf war, rund um ein Sägewerk. Heute sollen hier mehr als 4000 Einwohner leben. Der Ort ist Verwaltungssitz des großen Schutzgebietes und Nationalparks Dzanga-Sangha.

Wie Dieter Perko erklärt, hat er für Montagmittag schon die Percussion-Gruppe der Grundschule Laubsdorf zum Gemeindeamt bestellt. "Die kleine Abordnung aus Zentralafrika werden wir am Montagmorgen aus Berlin mit dem Bus abholen", so der Bürgermeister. Am Dienstag wollen Perko und sein Amtskollege Justin-Dieudonné Mobanza im Beisein von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller das Partnerschaftsabkommen unterschreiben. Auch die Gemeindevertreter werden die neuen Partner bei dieser Gelegenheit kennenlernen.

Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) fördert Partnerschaften zwischen Kommunen in Deutschland und Entwicklungsländern. Allerhand Gemeinsamkeiten deuten sich schon jetzt zwischen Bayanga und Neuhausen/Spree an: Auch Bayanga sei landwirtschaftlich geprägt, sagt Perko, und versuche, den Tourismus zu entwickeln. Über Bildung, Kultur, Sport, Gesundheit und Soziales soll sich zudem ausgetauscht werden. Und über altes traditionelles Handwerk, das auch in Bayanga langsam verloren gehe.