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Neues Siegel für Barrierefreiheit

Irena Wawrzyniak (r.), Behindertenbeauftragte, hat mit Sven Hoffmann und weiteren Vertretern des IvBC das Signet am Stadthaus vorgestellt.
Irena Wawrzyniak (r.), Behindertenbeauftragte, hat mit Sven Hoffmann und weiteren Vertretern des IvBC das Signet am Stadthaus vorgestellt. FOTO: hil
Cottbus. "Wir sind barrierefrei" – mit diesem Slogan werben Geschäfte, Einrichtungen und öffentliche Institutionen gern für sich. Um aber wirklich den offiziellen Status "barrierefrei" zu erhalten, müssen viele Kriterien erfüllt sein. Andrea Hilscher

Vor allem im Bereich Mobilitätseinschränkungen haben sich die Ansprüche an eine uneingeschränkte Zugänglichkeit erhöht.

Irene Wawrzyniak, Behindertenbeauftragte der Stadt, stellte jetzt ein neues Signet vor, mit dem Läden, Verkehrsmittel und öffentliche Gebäude in Cottbus die Barrierefreiheit eines Gebäudes belegen. "Die Piktogramme helfen Betroffenen, sich besser orientieren zu können", so Irena Wawrzyniak. Vier Zeichen stehen für Mobilität, Verstehen, Sehen und Hören. Am Beispiel Stadthaus, dass mit Unterstützung der Interessenvertretung Barrierefreies Cottbus IvBC gestaltet wurde, wird deutlich, welche Bandbreite der Maßnahmen Menschen mit Einschränkungen helfen können. Rampen und Türöffner nützen Rollstuhlfahrern, Beschilderungen und Leitsysteme in Brailleschrift für Blinde und Sehgeschädigte, ein modernes Audiosystem für Höreinschränkungen - das Stadthaus wartet tatsächlich mit allen denkbaren Hilfen auf. Entsprechend wurde es jetzt mit dem neuen Signet gekennzeichnet.

Einen Überblick über weitere gekennzeichnete Geschäfte und Institutionen gibt es im Internet auf www.ivbc.info .