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Verkehrspolitik
Neues Parkraumkonzept bedenkt auch Handwerker

Cottbus. Die Stadt Cottbus verspricht für die Spremberger Vorstadt Lösungen wie in anderen Bewohnerparkzonen der Innenstadt.

Das neue Parkraumkonzept in der Spremberger Vorstadt soll zum Jahreswechsel umgesetzt werden. Während die Anwohner zwischen Carl-Thiem-Klinikum und Bahnhof große Hoffnungen darin setzen und fleißig Bewohnerparkausweise bei der Straßenverkehrsbehörde beantragen, hegen Handwerker Zweifel an der Alltagstauglichkeit der neuen Regeln.

So fragt sich Torsten Klaucke, wie das mit seinem Dienstfahrzeug künftig funktionieren soll. „Es ist jetzt schon extrem schwer, in dem Bereich zu arbeiten, ohne dass einem das Ordnungsamt ein Knöllchen an die Scheibe hängt“, kritisiert er. „Wir müssen auf der Baustelle arbeiten. Handwerker können ja schlecht ihr Werkzeug und Material erst 500 Meter um die Ecken tragen.“

Manuel Helbig von der Straßenverkehrsbehörde verspricht eine Lösung. „Das wird genauso gehandhabt, wie in den anderen Bewohnerparkzonen der Innenstadt.“ Dabei werde nach Handwerksbetrieben und Gewerbetrieben unterschieden, die in einem Anwohnerparkbereich ihren Sitz haben, und denen, die in einer solchen Zone eine Baustelle haben.

„Auch Handwerksbetriebe mit Sitz in der Zone können bei der Straßenverkehrsbehörde einen Antrag auf eine Parkgenehmigung stellen“, erklärt Manuel Helbig. Wenn beispielsweise eine Dachdeckerfirma zwei Wochen in der Zone arbeitet, könne die Firma bedarfsgerecht und zeitlich befristet eine Parkerlaubnis für die Zone erhalten.

(pk)
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