Der neue Verkehrsknoten am Cottbuser Bahnhof wird am Montag eingeweiht und geht am Dienstag ans Netz. Damit ist Südbrandenburgs größtes Infrastrukturprojekt nach drei Jahren Bauzeit fertiggestellt. Insgesamt sind 50 Millionen Euro rund um den Cottbuser Bahnhof investiert worden. Allein 30 Millionen hat die Deutsche Bahn in die Modernisierung der Bahnsteige gesteckt.

Zehn Wochen Verspätung

Mit zehn Wochen Verspätung wird der Verkehrsknoten am 22. Oktober in Betrieb genommen. Er ermöglicht bequemes Umsteigen zwischen Zug, Straßenbahn, Bus, Auto und Fahrrad. Dienstag tritt der neue Verkehrsplan von Cottbusverkehr in Kraft. Das bringt weitreichende Veränderungen im Stadt- und Regionalverkehr mit sich. Straßenbahnen und Busse sind teils auf veränderten Routen unterwegs. Der alte Busbahnhof an der Marienstraße geht ab dem 1. November endgültig außer Dienst.

Bis Frühjahr 2020 wird noch gebaut

Allein für den Verkehrsknoten hat die Stadt Cottbus mit Unterstützung des Landes Brandenburg 14 Millionen Euro ausgegeben. Hinzu kommen noch einmal sechs Millionen für den neuen durchgehenden Tunnel, der bereits im November 2018 eingeweiht wurde.

Während die Bautrupps rund um den Bahnhof abgezogen sind, geht es am Bahnhof selbst noch bis zum Frühjahr 2020 weiter bis alle Arbeiten abgeschlossen sind.

Der Bahnhof Cottbus ist der wichtigste Verkehrsknoten Südbrandenburgs, den täglich rund 14 000 Reisenden nutzen.

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