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| 19:20 Uhr

Wissenschaft in der Lausitz
BTU-Präsidentenwahl am Donnerstag

 Hans-Hennig von Grünberg will Präsident der BTU Cottbus-Senftenberg werden.
Hans-Hennig von Grünberg will Präsident der BTU Cottbus-Senftenberg werden. FOTO: hs-niederrhein
Cottbus. Nachfolger für Jörg Steinbach soll bestimmt werden. Nur ein Kandidat hat sich vorgestellt. Von Julia Siebrecht und Andrea Hilscher

Am nächsten Donnerstag soll der Wissenschaftliche Senat der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg in geheimer Abstimmung einen neuen Präsidenten für die Lausitzer Uni wählen. Dabei dürfte sich die Auswahl für das Gremium in Grenzen halten. Eine fünfköpfige Findungskommission hatte nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren der Cottbuser Uni-Führung zwei Favoriten für den Posten vorgeschlagen. Nach der Absage eines Kandidaten präsentierte sich am gestrigen Donnerstag mit dem Physikprofessor Hans-Hennig von Grünberg (53) nur ein Bewerber um den Spitzenposten. Ob sich der zweite Kandidat noch an der BTU vorstellen wird, ist unbekannt.

Hans-Hennig von Grünberg ist seit neun Jahren Präsident der Hochschule Niederrhein in Nordrhein-Westfalen. Um eine dritte Amtszeit dort hatte sich von Grünberg im Frühjahr dieses Jahres nicht mehr beworben. Er suche neue Herausforderungen, sagte er damals der „Rheinischen Post“. Denen will er sich nun offenbar in der Lausitz stellen.

In einer Präsentation stellte von Grünberg am gestrigen Donnerstag hochschulintern seine Ideen für die BTU vor. Aus seiner Sicht muss die Lausitzer Uni ihre Funktion als ein Hauptakteur im Strukturwandel selbstbewusst annehmen. Von Grünberg setzt auf das Potenzial der BTU, die Zukunft der Region aktiv mitzugestalten. Die akademische Forschung solle sich explizit an den Herausforderungen in der Region in den nächsten Jahrzehnten ausrichten.