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Neue „Stolpersteine“ für die Familie Hammerschmidt

Cottbus.. Heute um 9 Uhr werden fünf „Stolpersteine“ für die Angehörigen der Familie Hammerschmidt vor der Bahnhofstraße 62 neu verlegt. Nachdem bereits am 24. Oktober zwei „Stolpersteine“ gestohlen wurden, waren fünf weitere in der Nacht zum 14.

November entwendet worden.
Die ursprünglich elf Cottbuser "Stolpersteine" waren am 28. Oktober durch den Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt worden. Sie sollen an die Brüder Hermann, Fritz und Walter Hammerschmidt und die Schwester Hertha Goertel sowie die Cousine Frieda Glasfeld erinnern. Die Familienmitglieder waren in den Jahren 1942 bis 1944 verhaftet und umgebracht, deportiert und im Konzentrationslager Auschwitz vernichtet worden. Die Hammerschmidts waren eine alteingesessene, angesehene Cottbuser Anwaltsfamilie.
Der Ersatz der "Stolpersteine" wird durch die während des Tages der Demokraten in Halbe gesammelten Gelder und nach einem an die Cottbuser gerichteten Aufruf eingegangenen Spenden ermög-licht.
Die Verlegung, der neuen "Stolpersteine", erfolgt wieder durch die Berufsfachschüler vom Cottbuser Oberstufen-zentrum I. (pm/kg)