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| 13:35 Uhr

Neue Rekorde
5211 Schwimm-Kilometer in der Lagune

Das zwanzigste 24-Stunden-Schwimmen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft in der Lagune bricht Rekorde.
Das zwanzigste 24-Stunden-Schwimmen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft in der Lagune bricht Rekorde. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Zum 20 Mal „24-Stunden-Schwimmen“ der DLRG: 1947 Menschen stürzen sich in die Fluten und übertreffen den Vorjahresbestwert um drei Starter.   Von Georg Zielonkowski

Steffen Zernick, der Vorsitzende des Cottbuser Stadtverbandes der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, freut sich. „Es ist nur eine Zahl, wir haben auch nicht das Ziel, stets neue Bestmarken zu vermelden. Aber es ist doch schön, dass unser Angebot so gut angenommen wird“, sagt er.

Erfreut hat der Gesamtleiter der Veranstaltung beim Start am Freitagnachmittag elf Starter der Firma Socones aus Fürstenwalde als eine der weitgereisten Mannschaften begrüßt. Viele Starter dieser Firma sind Mitglieder des „Fürstenwalder Schwimmvereins e.V.“, womit ideale Voraussetzungen für große Leistungen gegeben waren.

Unter der Leitung von Tobias Keßlau hatte die Gruppe im Sommer an einem gleichartigen Wettbewerb in Spremberg teilgenommen, wo sie nach geschwommenen 110 Kilometern Fünfter wurde. „Viel wichtiger war aber, dass wir bei der Gelegenheit von dem Event in der Cottbuser Lagune erfahren hatten. Jetzt sind wir hier und haben Spaß an unserem Sport, zumal das Wasser in der Halle sehr angenehm warm ist“, sagt der Übungsleiter am Samstagvormittag. In Spremberg hatte das kühlere Freibadwasser den Schwimmern doch ordentlich zu schaffen gemacht.  Zu dem Zeitpunkt konnten Keßlau und seine Mitstreiter noch nicht ahnend, dass sich seine Mannschaft mit den geschwommenen 137 500 Metern den erstmals ausgelobten „OstSEE-Pokal“ für den Bestwert einer Firma sichern würde. Die zum 20. Jubiläum des Wettkampfes neu installierte Wertung ging einher mit dem Slogan „Auf dem Weg zum Cottbuser OstSEE“.

„Es wird zwar noch etwas dauern, aber wir wollen schon jetzt das Augenmerk der Bürger auf die künftige Seenlandschaft richten“, erklärt Robert Büschel, Leiter der Kommunikation des Veranstalters. „Schließlich soll der Ostsee ein interessantes Gewässer für Badegäste, Schwimmer, Segler und sonstige Wassersportler werden.“ Die Seenlandschaft werde allerdings auch eine gut funktionierende Wasserrettung benötigen. Darin sieht Büschel für die Mitglieder der Cottbuser DLRG eine wichtige Perspektive.

Prima ins Bild des Tages passten die neu gestalteten Urkunden, Banner und Teilnehmerbändchen, die Dario Lembcke aus der Öffentlichkeitsabteilung der Cottbuser DLRG ausgedacht und ins Bild gesetzt hatte.

Insgesamt wurden innerhalb des 24-Stunden-Wettkampfes 5211,4 Kilometer geschwommen. Am Start waren 36 Schulen, 43 Vereine und neun Firmen, die in die einzelnen Wertungen eingingen. Nichts Neues konnten die Organisatoren zu den Siegern der Vereins- und Schulwertungen vermelden. Mit seinen an den Start gebrachten 73 Teilnehmern war der „MachtLos e.V.“ in diesem Jahr 272 600 Meter im Wasser unterwegs. Ebenfalls wie gewohnt,  belegte die Regine-Hildebrandt-Grundschule den ersten Platz der Primarstufe (202 000 Meter), während das Pückler-Gymnasium mit seinen 166 Startern und 587 300 Metern Rang eins in der Sekundarstufe herausgeschwommen hatte.

Die Genannten und die Besten weiterer zehn Wertungen werden im Rahmen einer Festveranstaltung mit der Übergabe der Urkunden und Pokale am 26. November im Stadthaus geehrt.

Die Fürstenwalder Sportler nach einer kurzen Nacht auf der Empore der Lagune: Sie erhielten den Pokal als beste Firma.
Die Fürstenwalder Sportler nach einer kurzen Nacht auf der Empore der Lagune: Sie erhielten den Pokal als beste Firma. FOTO: Georg Zielonkowski
Das zwanzigste 24-Stunden-Schwimmen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft in der Lagune bricht Rekorde.
Das zwanzigste 24-Stunden-Schwimmen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft in der Lagune bricht Rekorde. FOTO: Michael Helbig
Die Fürstenwalder Sportler nach einer kurzen Nacht auf der Empore der Lagune: Sie erhielten den Pokal als beste Firma.
Die Fürstenwalder Sportler nach einer kurzen Nacht auf der Empore der Lagune: Sie erhielten den Pokal als beste Firma. FOTO: Georg Zielonkowski