| 19:05 Uhr

Tourismus
Neues Peitzer Rad-Haus eröffnet

Die Peitzer Teichnixe Jenifer gehörte zu den Gratulanten für Inhaber Olaf Schöpe bei der Eröffnung der Ostsee-Radlerpension.
Die Peitzer Teichnixe Jenifer gehörte zu den Gratulanten für Inhaber Olaf Schöpe bei der Eröffnung der Ostsee-Radlerpension. FOTO: Marion Hirche
Peitz. Auf dem Hüttenwerksgelände gibt es jetzt eine Radlerpension. Von Marion Hirche

Auf dem Peitzer Hüttenwerksgelände ist am Freitag die Ostsee-Radlerpension  eröffnet worden. Gleich drei überregionale Radwege führen hier vorbei. Die  Vier-Sterne-Herberge in unmittelbarer Nähe zum entstehenden  Ostsee am Ufer des Peitzer Hälterteichs bietet 20 Gästen in zehn Zimmern Platz. Zum Komplex gehört eine Frühstücksstube,  eine Rezeption. Alle Gäste können ihre Fahrräder im Trocknen abstellen, im Rad-Haus. In den nächsten Tagen eröffnet auch noch eine Fahrradwerkstatt. Die Radlerpension ist umgeben vom historischen Ensemble des königlich-preußischen Hüttenwerks.  Gegenüber gleich drei Museen, die Gaststätte „Schillebold“ mit gut bürgerlicher Küche und in der Nachbarschaft  moderne Wohnungen im ehemaligen Hüttenamt und Beamtenhaus des Hüttenwerks.

Der Cottbuser Unternehmer Olaf Schöpe hat hier einen neuen Tourismusstandort geschaffen. „Ramona Oppermann von der Peitzer Edelfischerei, die hier ihren Firmensitz hat, hat mich auf das Gelände aufmerksam gemacht und ich habe mich gleich verliebt“, war  von Olaf Schöpe über die Entstehungsgeschichte zu erfahren. Schöpe ist seit vielen Jahren bereits der Inhaber des Unternehmens Radreisepartner Spreewald&Lausitz und  kümmert sich hier  um Radtouristen, die mehrtägige Touren in der Region absolvieren.

Natürlich können hier auch Fahrräder ausgeliehen werden, darunter auch E-Bikes. Wer sein elektrisches Zweirad aufladen will, findet hier gleich mehrere Tankstellen, auch Besitzer von Elektroautos werden versorgt. „Schön, dass wir damit die ersten zwei Ladestationen hier bei uns in Peitz haben.  Elektroautobesitzer gibt es nämlich schon“, freute sich Bürgermeister Jörg Krakow.  Der Finanzminister des Landes Brandenburg Christian Görke (Die Linke) konnte sich davon überzeugen, dass die Fördermittel des Landes gut angelegt wurden: „Wir haben im Land über 7000 Kilometer Radwege und unterhalten die auch. Mögen viele Touristen hierher kommen und Geld hier lassen, dann freue ich mich als Finanzminister auch wieder.“

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE