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| 16:47 Uhr

Bei Anruf Reporter
Neue Ideen für Greifenhainer Straße

Cottbus. Was wird aus dem Plattenbau in der Greifenhainer Straße in Cottbus? Das fragten Anwohner aus der Spremberger Vorstand in der Aktion „Bei Anruf Reporter“ die RUNDSCHAU.

In dem L-förmigen Wohnblock stehen auffällig viele Wohnungen leer, immer wieder fahren Umzugswagen vor. Wird der Block saniert oder abgerissen? Die RUNDSCHAU fragte nach bei der eG Wohnen, zu deren Bestand der Plattenbau Greifenhainer Straße 1 bis 12 gehört. „Wir haben über mehrere Jahre untersuchen lassen, wie sich das Gebäude sanieren lässt und feststellen müssen, dass der Sanierungsaufwand zu hoch ist“, sagt Arved Hartlich, Technischer Vorstand der Genossenschaft. Deshalb habe der Vorstand der eG Wohnen entschieden, frei werdende Wohnungen nicht neu zu vermieten. 75 Prozent der insgesamt 120 Ein-, Zwei- und Zweieinhalb-Raum-Wohnungen stehen leer. Der Block soll stillgelegt und mittelfristig ein neues innerstädtisches Baufeld  eingerichtet werden, so Hartlich. Das werde wohl noch nicht in den nächsten zwei, drei Jahren passieren, denn die Genossenschaft stemmt derzeit gleich mehrere Neubauprojekte in Cottbus, darunter altersgerechte Stadtvillen in der Philipp-Melanchthon-Straße und die Wohnanlage mit Gewerberäumen und Parkhaus an der Franz-Mehring-Straße zwischen ehemaliger Enke-Fabrik und Tuchfabrik. Zudem trägt sie  sich mit dem Gedanken, auch in Schmellwitz moderne Wohnungen zu errichten. Die eG Wohnen verfügt derzeit über 9556 Wohnungen im Stadtgebiet, 8370 davon sind vermietet. Damit ist die seit mehr als 120 Jahren in Cottbus bestehende Genossenschaft der zweitgrößte Vermieter der Stadt Cottbus neben  dem kommunalen Wohnungsunternehmen Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH (GWC).

(moe)