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| 20:20 Uhr

Neue Energie-Universität für die Lausitz

Der Campus der BTU mit der Uni-Bibliothek IKMZ aus der Luft
Der Campus der BTU mit der Uni-Bibliothek IKMZ aus der Luft FOTO: Michael Helbig (DC, Helbig )
Cottbus. Brandenburgs Wissenschaftsministerin Prof. Sabine Kunst (parteilos) plant die Neugründung einer Energie-Universität Lausitz. Darin sollen die Kompetenzen der BTU Cottbus und der Hochschule Lausitz zusammengeführt werden. Von Johannes M. Fischer und Steffi Schubert

Geplant ist eine Programm-Universität mit dem Schwerpunkt Energie, in der die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus und die Hochschule Lausitz (FH) Senftenberg aufgehen. „Es wird ein neues Dach erfunden. Die Neugründung wird das Beste beider Hochschulen verbinden“, bestätigte Kunst am Donnerstagabend der RUNDSCHAU.

Die Standorte Cottbus und Senftenberg sollen erhalten werden. Über den Standort der Hochschule Lausitz in Cottbus-Sachsendorf sei noch nicht entschieden. Der Zeitplan für die Umsetzung ist ehrgeizig: Schon im Wintersemester 2013/14 sollen die ersten Studenten an der neuen Universität immatrikuliert werden, sagte Kunst.

Die Ministerin wird am heutigen Freitag an der BTU ihre Pläne und den Bericht der Lausitzkommission präsentieren. Diese fünfköpfige Experten-Kommission unter Vorsitz von Prof. Rolf Emmermann war im Mai 2010 noch von der damaligen Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) eingesetzt worden und hatte die beiden Lausitzer Hochschulen begutachtet.

Wie die RUNDSCHAU weiter erfuhr, habe die BTU laut dem Gutachten ihre Stärken vor allem in den Bereichen Energie, Umwelt und Umwelttechnik und die Hochschule Lausitz in der Biotechnologie und den Ingenieurwissenschaften. Schwachpunkt der BTU sei ein zu vielfältiger Fächerkanon.