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| 17:15 Uhr

Neue Ausstellung
Wie Cottbuser Künstler ihre Stadt gesehen haben

Interessiert nehmen die Besucher der Ausstellungseröffnung die Bilder in Augenschein.
Interessiert nehmen die Besucher der Ausstellungseröffnung die Bilder in Augenschein. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Das Stadtmuseum zeigt bis zum 18. November in seiner Schatzkammer eine neue Sonderausstellung. Von Michael Helbig

Im Stadtmuseum ist am Mittwochabend in der Schatzkammer im Keller die neue Sonderausstellung „Von Böhm bis Zimmermann – Die Stadt in den Augen der Kunst“ eröffnet worden. Gezeigt werden zahlreiche Ansichten der Stadt, die unterschiedliche Motive darstellen und verschiedene Perspektiven aufnehmen – mehr als 50 bildliche Darstellungen von 30 Künstlerinnen und Künstlern sind zu sehen.

Die ersten bildlichen Überlieferungen der Stadt datieren auf das frühe 18. Jahrhundert. Diese Darstellungen können jederzeit in der Dauerausstellung des Stadtmuseums in Augenschein genommen werden.  Ein reges künstlerisches Interesse am Stadtraum entstand erst mit dem industriellen Aufschwung der Stadt. Das Interesse der Bürger an Kunst und Kultur wuchs stetig.  Zudem fanden die sichtbaren Veränderungen im Stadtbild das Interesse der Künstler und der Stadtbewohner. Sei es, um die Erinnerungen an Vergangenes zu bewahren oder um das Neue stolz zu präsentieren. Seit dem 19. Jahrhundert sind zahlreiche Werke überliefert, die diese Entwicklung der Stadt dokumentieren.

In der Sonderausstellung sind überwiegend Werke von Künstlern zu sehen, die in Cottbus ansässig waren und somit die Entwicklung der Stadt selbst beobachteten. Das Spektrum reicht von Stadtansichten bis zur Darstellung einzelner Gebäude, Straßen und Plätze.

Die Sonderausstellung kann bis zum 18. November besichtigt werden. Das Stadtmuseum ist bis zum 30. September (Sommerzeit) dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.