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| 18:31 Uhr

Lokalsport
Baustart für RSC-Vereinsheim

RSC-Präsident Bernd Kühner versenkt die Hülse mit historischen Dokumenten in der Bodenplatte.
RSC-Präsident Bernd Kühner versenkt die Hülse mit historischen Dokumenten in der Bodenplatte. FOTO: Georg Zielonkowski
Cottbus. Neubau für Cottbuser Radsportler soll 250 000 Euro kosten. Von Georg Zielonkowski

Die Bodenplatte war schon gefertigt, als der Präsident des RSC Cottbus Bernd Kühner eine Hülse mit der Tageszeitung, der Vereinschronik und den aktuellen Münzen in das vorbereitete Rohr des Fundamentes rutschen ließ. Um direkt danach zu verkünden, dass dies zwar eine schöner Anlass ist, er sich aber weit mehr auf die Übergabe des Baus im Rahmen der Veranstaltung „Großer Preis von Deutschland“  im kommenden Jahr freut, wenn dieses wichtige Objekt seiner Bestimmung übergeben wird: „Weil dieses Haus so sehr wichtig für unser Vereinsleben ist. So können wir dann im Haus in direkter Nachbarschaft zu unserer Radrennbahn zum Beispiel Sitzungen der Trainingsgruppe oder auch die üblichen Vereinsversammlungen durchführen. Und nicht zu vergessen, wir werden nach der Fertigstellung auf kurzem Weg unseren benachbarten Werkstatt-Container erreichen. Den wollen wir ja in das Gesamtkonzept einfließen lassen. Innen soll einiges modernisiert werden und auch die derzeit unansehnliche Fassade soll an den Vereinshausneubau angeglichen werden, um damit für ein schönes Gesamtbild zu sorgen. Und am Ende wird man über den überdachten Weg, im dem wir Haken zum Aufhängen der Räder anbringen werden, bequem in die Werkstatt gelangen.“

Momentan sind die Verantwortlichen des RSC Cottbus zufrieden mit der nun abgeschlossenen ersten Etappe des Bauwerks. Nicht zuletzt deshalb, weil bei der Erledigung von Formalitäten unkompliziert mit den Leuten der Stadtverwaltung zusammengearbeitet wurde und damit absolut pünktlich der Grundstein gelegt werden konnte.“

In das Objekt mit einem Wertumfang von 250 000 hat sich der Landessportbund mit zwei Dritteln eingebracht, der Restbetrag lag und liegt in der Verantwortung des Radsportclubs. Über Sponsoren und über die tatkräftige Unterstützung der Sportlerfamilie wird dieser Betrag gesichert, wie Bernd Kühner erklärt: „Wir sind mit unseren 250 Mitgliedern auch für solche Aktionen gut aufgestellt. Es geht da sicher um die ein oder andere Spende. Aber es sind die die praktischen, eben auch handwerklichen Hilfen. Beispielsweise haben die Eltern unseres Junioren-WM-Dritten Anton Höhne eine Firma, die sich mit dem Fassadenbau befasst. Aber auch bei unserem Veloteam schlummern solche Querverbindungen und darüber hinaus auch manch handwerkliches Talent.“

Vizepräsident Reinhard Semmler warf bei der feierlichen Grundsteinlegung einen weiteren wichtigen Aspekt in die Runde. Hatte der doch in der zurückliegenden Zeit immer wieder beobachten müssen, dass Eltern, die ihre Kinder zum Training begleiten und diese später auch wieder abholen irgendwo und ungeschützt auf dem Gelände ihre Sprösslinge erwartet haben. „Damit wird nach der Fertigstellung Schluss sein, denn auch quasi als Wartezimmer soll unser neues Haus offen stehen. Rein praktische Dinge von der Schlüsselfrage bis hin zum Reinigungsplan werden wir uns bis zur Eröffnung Gedanken gemacht haben, darin sehe ich aber kein Problem.“