Zugleich wurden 72 Studenten immatrikuliert.
In der seit 15 Jahren bestehenden Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Cottbus unter dem Dach der Technischen Akademie Wuppertal, erhielten bisher über 700 Studenten einen Abschluss. Die Einrichtung ist in Cottbus, Elsterwerda und Wildau tätig.
„Sie haben viel Freizeit und Kreativität investiert und können auf eine Rendite in Form einer beruflichen Karriere oder der Selbstständigkeit hoffen“ , sagt Akademieleiter Prof. Klaus-Dieter Arnold. „Neben der Arbeit eine Weiterbildung zu absolvieren, erfordert klare Lebens- und Berufsziele, Fleiß, Durchhaltevermögen, Disziplin und eine Familie, die diese Vorstellungen unterstützt.“
Mit Bestnoten schlossen Sandy Küther, Birte Merboth und Roman Wilczak ihr Studium ab. „Meine Familie kannte meine Zukunftsvisionen und stand hinter mir“ , sagt Sandy Küther aus Spremberg. „Das wird sie auch, wenn ich in Wildau studiere. Jetzt ist das erworbene Wissen noch frisch. Ich möchte in meinem Beruf einiges erreichen“ , betont die 27-jährige Buchhalterin der Papierfabrik Hamburger-Spremberg mit Blick auf die Erweiterung der Firma.
An die Technische Fachhochschule Wildau wechselt auch Roman Wilczak. „Ich bin Spezialist für Informationstechnologien bei einer Zeitarbeitsfirma mit dem kompletten Aufgabenspektrum von Consulting über Kundenbetreuung und Wartung bis zur Fehlerbehebung. Mit der Qualifizierung werde ich den Anforderungen besser gerecht. Das erfordert ein Mitziehen der Familie und gute Organisation. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ , konstatiert der 31-Jährige aus Haidemühl.
„Die Weiterbildung habe ich für mich als persönliche Herausforderung gesehen“ , erzählt Birte Merboth. „Ich bin Diplom-Finanzwirt und wollte mein Wissen erweitern, was mir bei der Arbeit hilft. Zeitweise war das Studium hart, da ich in dieser Zeit ein Kind bekam. Aber meine Familie hat mir sehr geholfen“ , sagt die 32-Jährige, die im Finanzamt Cottbus arbeitet.