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| 19:43 Uhr

Nacht der offenen Kirchen
Von Meditation bis Musik

Nacht der offenen Kirchen im Rückblick: Hier verbreitet der Gospelchor Schorbus-Leuthen durch seine mitreißenden Darbietungen in der Lutherkirche gute Laune, die ansteckend wirkt.
Nacht der offenen Kirchen im Rückblick: Hier verbreitet der Gospelchor Schorbus-Leuthen durch seine mitreißenden Darbietungen in der Lutherkirche gute Laune, die ansteckend wirkt. FOTO: Ufer
Cottbus. 16. Nacht der offenen Kirchen am Pfingstsonntag in Cottbus

Bereits zum 16. Mal sind die Cottbuser am Pfingstsonntag von 21 bis 1Uhr zur Nacht der offenen Kirchen ein. Das Angebot richte sich vor allem an Menschen, die Kirchen sonst nicht besuchen, sagte der Koordinator der Veranstaltung Pfarrer Ingo Gutsche. In diesem Jahr nehmen neun Kirchengemeinden teil, die ganz unterschiedliche Programme vorbereitet haben. Das Spektrum reicht von spannenden Geschichten zum Nachdenken und Schmunzeln über alte und neue Musik und Meditation bis zu Gesprächsangeboten. Zum zweiten Mal soll es auch einen Ort der Stille geben. Im vergangenen Jahr, so Ingo Gutsche, hätten in der Nacht zum Pfingstmontag rund 2500 Menschen die Cottbuser Kirchen besucht. Sämtliche Angebote beginnen um 21Uhr und werden jeweils zur vollen Stunde neu gestartet.

Das erwartet die Besucher:

Selbständige Evangelisch-Lutherische Petruskirche Döbbrick: Nachwuchsautoren präsentieren „Lebens-Texte“. Witzig, erstaunt, begeistert, oder empört erzählen Jugendliche von ihren Erfahrungen, von Verwirrungen, Beobachtungen und Träumen in teilweise selbst verfassten Texten. Beim Schreiben von Kurzgeschichten, Erzählungen und Gedichten in der Literaturwerkstatt Cottbus haben sie ihre ganz eigene Sprache gefunden.

Evangelische Kirche Sielow: Unter dem Motto „Die Gitarre kann alles! Man muss sie nur lassen.“ bewegt sich Frank Fröhlich in seinem Solokonzert zwischen Tango, Latin und Flamenco. Neben Eigenkompositionen spielt er unter anderem Stücke von Carcassi, Bach und Scott Joplin.

Selbständige Evangelisch-Lutherische Kreuzkirche am Bonnaskenplatz: Hier versprechen die St.Peter Gospelsingers unter Leitung von Kevin Traeger „Good News“. Die Besucher sind eingeladen, sich von Texten und Rhythmen mitreißen zu lassen, die das Herz ansprechen und den Körper in Bewegung bringen.

Evangelische Klosterkirche: Das Motto des Abends lautet: „In die Stille hören, schauen, beten, zur Ruhe kommen.“ Die Klosterkirche wird zu einem Raum der Stille.

Evangelische Oberkirche St. Nikolai: Echo-Klassik-Preisträgerin 2015 Carolina Eyck (Theremin) und die Gruppe „Serbska Reja“ unter Leitung von Gregor Kliem wagen einen Crossover zwischen sorbischer Volksmusik und Moderne.

Katholische Kirche „St. Maria Friedenskönigin“ in der Adolph-Kolping-Straße: Die Propsteikirche wird in diesem Jahr gezielt die Josefskapelle in den Blick nehmen. Verborgen hinter dem Altarraum steht sie oft etwas abseits. Als Motto des Abends steht hier die Frage im Raum: „Josef – der vergessene Vater, Vorbild für moderne Väter?“

Katholische Christuskirche in der Straße der Jugend: „Geschichten, die der Mond erzählt“ erwarten die Besucher. Ursula Kurze (Gesang, Gitarre, Vertonungen) und Christoff Andrich (Sprecher) erzählen in einem „Bilderbuch ohne Bilder“ Geschichten von den vielen Reisen des Mondes um die Erde.

Kirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in der Bautzener Straße: Die Kamenz Family aus Bad Muskau musiziert und singt über Gott und die Welt.

Evangelische Kirche Groß Gaglow: Unter dem Motto „Vom Wasser des Lebens“ erwarten die Besucher Texte und Gedanken zum Lebensdurst und der erquickenden Botschaft des Glaubens. Dazu spielt Sarah Smith ruhige und übersprudelnde Akkordeonklänge.

www.ndok.de

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