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Nachhaltig arbeiten

Kommentar. Puschkinpark, Stadthalle, Schillerpark – fast in jedem Sommer entwickeln sich die öffentlichen Plätze in der Innenstadt zu Problemzonen, an denen es lauter, wilder und manchmal auch gefährlicher ist als anderswo in Cottbus. Immer wieder gab und gibt es Strategien zu Befriedung des konfliktträchtigen Areals. Andrea Hilscher

Schließlich wollen Anwohner wie Touristen den Sommer in der Stadt ungestört genießen. Schön, dass die Maßnahmen, die im Frühjahr entwickelt wurden, schnell und effektiv gegriffen haben. Noch schöner wäre es, wenn jetzt ein Nachdenken über langfristige Lösungen beginnt. Die Bereitschaftspolizei wird nicht endlos in Gruppenstärke zur Verfügung stehen, auch das Alkoholverbot ist ein zeitlich begrenztes Mittel. Auf Dauer sind andere Strategien gefragt. Neben Sozialarbeitern und Dolmetschern, Freizeitangeboten und der konsequenten Umsetzung von Ordnungsmaßnahmen braucht es vielleicht auch kluge Stadtplaner, die dazu beitragen, aus den potenziellen Brennpunkten langfristig Wohlfühlorte zu machen.