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| 18:29 Uhr

Nach dem Tod von 160 Gänsen
Kolkwitzer Hunde dürfen wohl weiterleben

 Die Hunde liegen nach ihrem Blutrausch entspannt in den Gänsegehegen.
Die Hunde liegen nach ihrem Blutrausch entspannt in den Gänsegehegen. FOTO: Rainer Tosch
Cottbus. Nach der Attacke von zwei Sennerhunden auf Gänse in Kolkwitz stellt sich die Frage: Was wird nun aus den Hunden? Von Andrea Hilscher

Die Hunde, die für den Tod von über 160 Gänsen auf einem Biohof verantwortlich sind, dürfen voraussichtlich weiterleben. Nach Auskunft des zuständigen Kolkwitzer Ordnungsamtes dauern die Beratungen an, Stadtsprecher Matthias Klinkmüller aber sagt: „Bei unseren Überlegungen geht es nicht darum, ob die Hunde eingeschläfert werden müssen.“

Ziel sei eher, die Sicherheit der Haltungsbedingungen zu optimieren, sagt Klinkmüller. Die Polizei ist nicht in den weiteren Verfahrensgang involviert. Polizeisprecher Torsten Wendt: „Eine Straftat liegt nicht vor, es handelt sich um ein rein zivilrechtliches Verfahren.“

Tote Gänse auf Kolkwitzer Biohof FOTO: LR / Andrea Hilscher

Die beiden Berner Sennenhunde waren am Mittwoch auf dem Biohof Auguste zwischen Cottbus und Kolkwitz eingedrungen.