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Nach Brand zieht Normalität ein

Peitz. Nach dem Brand in der Peitzer Kita "Sonnenschein" hat sich die Situation für Kinder und Erzieher weiter normalisiert. Das teilt Bürgermeister Jörg Krakow mit. Ulrike Elsner

Demnach sind am Montag und Dienstag Möbel aus den Kindergartenräumen ins Ausweichquartier "Oase 99" gebracht worden. Auch die Betreuung im Krippenbereich laufe wieder nahezu normal. Eine Schadstoffbelastung sei ausgeschlossen worden. "Statiker und Gutachter waren vor Ort", so Krakow. Auf Anregung von Eltern sei eine Spendenaktion angelaufen. Das Geld soll unter anderem für die Anschaffung neuer Spielsachen genutzt werden. Denn die Verantwortlichen wollen jegliche Gefährdung ausschließen.

Wann die Drei- bis Sechsjährigen in ihre vertraute Umgebung zurückkehren können, ist ungewiss. "Wir rechnen damit, dass bis dahin mindestens drei bis vier Monate vergehen", sagt der Bürgermeister. Der durch den Brand entstandene Schaden liege jenseits der 100 000 Euro.

Auch wenn die Krippenkinder ihre Räume weiter nutzen können, muss das für den 1. Juni geplante Kinderfest ausfallen. Ein gemeinsames Eisessen soll dafür ein wenig entschädigen.

Die Suche nach der Brandursache läuft indes weiter. Erschwert werde sie laut Polizeisprecher Lutz Miersch dadurch, dass das Feuer in den beiden ausgebrannten Räumen lange gewütet hat. Den Gerüchten, dass zwei Tatverdächtige festgenommen wurden, widerspricht Miersch. "Wir haben zwar zwei Personen, die von der Feuerwehr vor Ort angetroffen wurden, befragt. Sie haben aber mit dem Geschehen nichts Nachweisbares zu tun."

www.kita-sonnenschein-peitz.de