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| 11:18 Uhr

Weitere Ermittlungen nach Schüssen in Burg
Nach Angriff eines 51-Jährigen auf Schwiegereltern: Polizei rekonstruiert Geschehen

Die polizeilichen Ermittlungen zu dem dramatischen Fall in Burg sind noch nicht abgeschlossen.
Die polizeilichen Ermittlungen zu dem dramatischen Fall in Burg sind noch nicht abgeschlossen. FOTO: Frank Hilbert
Burg/Cottbus. Ein Mann schießt in Burg um sich und verprügelt seine Schwiegereltern. Später verletzt er sich selbst lebensbedrohlich. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an. Von Verena Ufer

Nach der Attacke eines 51-Jährigen gegen seine Schwiegereltern in Burg (Spree-Neiße) Ende Juli ist ein Abschluss der Ermittlungen noch nicht abzusehen, sagt Torsten Wendt von der Polizeidirektion Süd in Cottbus der RUNDSCHAU auf Nachfrage. Der Mann, der erst seine Schwiegereltern und dann auch seine Lebensgefährtin geschlagen und danach mit zwei Gewehren bewaffnet um sich geschossen hatte (die RUNDSCHAU berichtete), werde nach wie vor wegen seiner schweren Verletzungen im Krankenhaus behandelt und sei nicht vernehmungsfähig, fügt der Polizeisprecher hinzu. Der Angreifer hatte sich bei dem Versuch, sich selbst zu töten, lebensbedrohlich verletzt.

Torsten Wendt berichtet, dass Ermittler unterdessen in Burg im Einsatz gewesen seien und am Ort des Geschehens rekonstruiert hätten, was genau sich an diesem 28. Juli, einem Samstag, in dem Kurort zugetragen hat.

Der 51-Jährige, ein Jäger, hatte an dem Abend zahlreiche Schüsse abgegeben und dabei auch zwei Autos getroffen. Verletzt wurde niemand. Zudem zündete der Mann, der betrunken gewesen sein soll, einen mit Heu beladenen Anhänger in einem Schuppen an.

Die Staatsanwaltschaft Cottbus hatte am Montag nach den dramatischen Ereignissen in Burg ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Tötung eingeleitet.