Die Stadt Cottbus will zwei Denkmale wieder in Schuss bringen. Darüber informiert Baubeigeordnete und Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe (SPD) während der jüngsten Sitzung des Stadtparlaments und reagiert damit auf eine Anfrage der SPD. Demnach sollen der Brunnen im Schillerpark und die Stadtmauer saniert werden. Vom Bund gibt es für beide Projekte eine 50-prozentige Förderung.

Förderbescheide im Juni erwartet

„Im Juni werden wir voraussichtlich die Förderbescheide darüber erhalten“, sagt die Baubeigeordnete. Für die Sanierung des Brunnens am Staatstheater werden Gesamtkosten in Höhe von 130 000 Euro veranschlagt. Das Projekt wird Marietta Tzschoppe zufolge in diesem Jahr geplant. „Die Umsetzung folgt 2021.“

Sanierungsstart für Stadtmauer in diesem Jahr

Mit der Sanierung der Stadtmauer soll sogar noch in diesem Jahr begonnen werden. „Die Arbeiten werden im nächsten Jahr fortgesetzt.“ Für die Stadtmauer liegt demnach ein Gesamtsanierungskonzept aus dem Jahr 2018 vor. Die Kosten für das Jahrhunderte alte Bauwerk werden mit 100 000 Euro angegeben.
Die Stadtmauer wurde im Jahr 2018 in Höhe des Platzes am Stadtbrunnen (Heronplatz) saniert. Das Bauwerk litt seit dem Jahr 2016 unter einem Wasserschaden, weshalb sich das Mauerwerk aufwölbte und durch ein Gerüst gestützt werden musste.
Für die Förderung der Denkmalsanierung für Brunnen und Stadtmauer haben sich die beiden Lausitzer Bundestagsabgeordneten Ulrich Freese (SPD) und Klaus-Peter Schulze (CDU) stark gemacht, wie Bürgermeisterin Tzschoppe erklärte. Dafür gab es im Stadtparlament anerkennendes Klopfen.