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Feuerwehr Spree-Neiße
Minister ehrt Claus Semisch und Thomas Richter

Innenminister Schröter überreicht Claus Semisch die Urkunde für das Ehrenzeichen im Brandschutz in Silber am Bande.
Innenminister Schröter überreicht Claus Semisch die Urkunde für das Ehrenzeichen im Brandschutz in Silber am Bande. FOTO: Sebastian Kalabis / Landesfeuerwehrverband
Spree-Neiße. Zwei Feuerwehrleute aus dem Spree-Neiße-Kreis haben das Ehrenzeichen im Brandschutz in Silber am Bande erhalten.

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hat in Potsdam verdienstvolle ehrenamtliche Mitglieder von freiwilligen Feuerwehren und der im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen sowie Personen geehrt. Dazu gehörten auch zwei Feuerwehrkameraden aus dem Spree-Neiße-Kreis.

In seiner Rede hob Schröter die Bedeutung aller rund 40 000 Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen für die Sicherheit der Menschen in Brandenburg hervor: „97 Prozent der Aktiven im Brand- und Katastrophenschutz sind ehrenamtlich tätig. Mit dem Ehrenzeichen drücken wir unsere Wertschätzung für besondere Leistungen und herausragende Verdienste aus. Alle Geehrten haben sich im besonderen Maße um das Gemeinwohl im Land Brandenburg verdient gemacht.“

Insgesamt sind 81 Brandenburger für besondere Leistungen, mutiges Verhalten und hervorragende Verdienste ausgezeichnet worden. Darunter waren 41 Kameraden aus freiwilligen Feuerwehren. Dazu gehörten auch Thomas Richter von der Schorbuser Ortswehr der Freiwilligen Feuerwehr Drebkau und Claus Semisch von der Radewieser Ortswehr der Freuwilligen Feuerwehr Peitz. Beide wurden mit dem Ehrenzeichen im Brandschutz in Silber am Bande geehrt.

Thomas Richter ist seit Januar 1991 Angehöriger der Feuerwehr. Seit 2006 übt er die Funktion des zweiten Stadtwehrführers aus. Großes Ansehen habe er sich auch durch seine stete Bereitschaft zur Hilfeleistung auch in anderen Teilen des Landes und darüber hinaus erworben, so der Kreisfeuerwehrverband. Zudem sei er stets präsent, wenn es um die Weitervermittlung seines Wissens an seine Kameraden geht. Thomas Richter verbinde beispielgebend die Pflichten eines aktiven Feuerwehrmitgliedes mit dem freiwilligen Engagement für das gesellschaftliche und kulturelle Lebens im ländlichen Bereich.

Claus Semisch ist bereits seit Januar 1963 Feuerwehrmitglied. Er führte 24 Jahre lang die Geschicke der Ortswehr Drehnow. In seiner aktiven Zeit hat er sich besondere Verdienste bei der Aus.- und Fortbildung erworben. Semisch konnte stets sein umfangreiches Wissen in der Praxis anwenden, was sich dann auch in einsatztaktischen und technischen Verbesserungen für den operativen Dienst niederschlug, würdigt der Kreisfeuerwehrverband. Seit dem Wechsel in die Alters- und Ehrenabteilung widmet er sich im Fachbereich Historik des Spree-Neiße-Verbandes der Geschichte der Feuerwehren.

Leider nicht zum Empfang kommen konnten aus Spree-Neiße Birgit Göldner und Nancy Wagner. Ihnen wird die Auszeichnung 2. Dezember im Gasthaus Sacro bei der zentralen Auszeichnungsveranstaltung des Landrates Harald Altekrüger überreicht, informiert der Kreisfeuerwehrverband.

Ebenfalls mit dem Ehrenzeichen im Katastrophenschutz in Silber am Bande wurden Bernd Lattig, Leiter der Notfallseelsorge Cottbus/Spree-Neiße, sowie Andreas Berger-Winkler vom Regionalvorstand der Johanniter-Unfallhilfe Südbrandenburg und zudem Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Burg ausgezeichnet.

Der Kreisfeuerwehrverband Spree-Neiße vertritt rund 5000 Feuerwehranghörige in insgesamt elf freiwilligen Feuerwehren. Diese wiederum sind in 125 Ortsfeuerwehren unterteilt.

(red/pos)