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Übrigens
Winter als Stressfaktor

Peggy Kompalla
Peggy Kompalla FOTO: Sebastian Schubert / LR

Schnee ist was für Träumer. Die lieben es, wenn die Flocken vom Himmel segeln und sich über Alles eine weiße Glitzerpracht legt. Realisten nervt der Schnee. Schnee bedeutet Arbeit. Fußwege und Hauseinfahrten müssen freigeschaufelt, Autos allmorgendlich freigekratzt werden. Obendrein ist es kalt und glatt. Wohl dem, der seine Winterreifen rechtzeitig draufziehen lassen und nicht auf einen milden Winter spekuliert hat. Daran müssen Autofahrer schließlich schon im September denken, denn sonst wird es knapp mit einem Termin bei der Werkstatt vor dem ersten Schneeeinbruch oder Eisregen. Eine Freundin war rechtzeitig dran, brachte ihr Auto zur Werkstatt. Als sie es abholte, wartete sie auf die Rechnung. Es gab aber keine. Sie war den ganzen Sommer über mit Winterreifen unterwegs gewesen – und hatte es nicht mal mitbekommen. Das ist natürlich auch eine Art den Winterstress zu reduzieren.