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| 20:41 Uhr

Krise der Galerie Fango
Einmal fort, immer fort

 René Wappler
René Wappler FOTO: LR / Sebastian Schubert
Vor 18 Jahren war Cottbus noch eine andere Stadt. Wegzugprämien führten dazu, dass junge Menschen ihre Heimat verließen und nie mehr zurückkehrten. Die Folge daraus zeichnete sich nahezu unmerklich ab, und heute zeigt sie sich in ihrem ganzen Ausmaß.

Unternehmer finden keinen qualifizierten Nachwuchs mehr für ihre Firmen, weil sich Cottbus langsam in eine Stadt der Senioren verwandelt. Auch die Kulturszene leidet. Die Galerie Fango steckt nach fast zwei Jahrzehnten in einer existenzbedrohenden Krise. Denn ihre Mitglieder, die inzwischen in Familie und Beruf eingespannt sind, suchen vergebens nach jungen Menschen, die sich künftig um die Galerie kümmern wollen. Diesen Mangel kann bald selbst die Universität nicht mehr auffangen.