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| 05:18 Uhr

Übrigens
Ein Hoch auf die Gleitzeit

Stephan Meyer
Stephan Meyer FOTO: Peggy Kompalla / LR
Nun haben zahlreiche Arbeitnehmer endlich eine Ausrede fürs zu spät kommen. „Chef, ich kann nichts dafür, die Uhr in der Backofentür ging nach.“ Schuld ist der Dauerzwist zwischen Serbien und Kosovo, in dessen Folge beide Staaten zu wenig Strom ins Netz speisen. Von Stephan Meyer

Die Folge: Zahlreiche elektrische Uhren gehen bis zu sechs Minuten nach. Was sonst nach lapidarer Notlüge klingt, hat nun Hand und Fuß. Jetzt könnte Chef mit dem Argument kommen, dass doch fünf Minuten vor der Zeit, des Deutschen Pünktlichkeit sind. Arbeitnehmer würden sich nach dieser Rechnung maximal um 60 Sekunden  verspäten. Doch das ist Minutenfuchserei. Geschäftsführer dürfen sich jetzt aber freuen. Zumindest, wenn ihre Angestellten ihre Uhren inzwischen auf die korrekte Zeit gestellt haben. Denn sollten demnächst die Schwankungen ausgeglichen werden, kann es zum kurzfristigen Anstieg der Frequenz kommen. Die Uhren gehen dann vor. Da lobe ich mir doch meine Gleitzeitregelung im Arbeitsvertrag. ⇥Stephan Meyer