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| 17:29 Uhr

Cottbus
Chefsache statt Sicherheitsrisiko

FOTO: Sebastian Schubert / LR

Der Zug der fröhlichen Leute ist nicht nur Kamelle, Konfetti und Helau. Der Umzug bedeutet zuerst einmal eine Menge Arbeit für alle Beteiligten. Schließlich ziehen die Karnevalisten nicht nur mit kunterbunten Kostümen durch die Straßen von Cottbus. Zum Programm gehören auch aufwendig gestaltete Wagen. Und selbst bei der Party wird Sicherheit groß geschrieben. Die Polizei ist am Sonntag sogar mit drei mobilen Wachen im Einsatz. Dazu kommen noch Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sicherheitsdienst und Rettungsdienst. Sogar zwei Notärzte sind am Sonntag mitten im Getümmel im Einsatz. Das Kamerateam braucht für die Live-Fernseh-Übertragung Strom. Die Versorgungsstände müssen am richtigen Platz stehen, genauso wie die 60 Klohäuschen. Das Organisationsteam um den Lausitzer Karneval-Präsidenten Matthias Schulze hat also eine Menge auf dem Schirm. Gut, dass die Karnevalisten den Ordnungsdezernent Thomas Bergner an ihrer Seite wissen. Er unterstützt nicht nur bei der Koordination des Sicherheitskonzeptes, sondern übernimmt auch die wichtigste Aufgabe überhaupt. Das auch noch freiwillig. „Ich bin für das Wetter zuständig“, scherzte er Anfang der Woche und versprach: „Natürlich wird es schön.“ Damit dürfte geklärt sein: Das Wetter ist Chefsache und damit keine Sicherheitsrisiko.