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| 02:33 Uhr

Mehr Platz in der Spreewald Therme

Die Baustelle neben dem Eingangsbereich soll nicht stören.
Die Baustelle neben dem Eingangsbereich soll nicht stören. FOTO: hil
Burg. Die Spreewald Therme in Burg schreibt weiter an ihrer Erfolgsgeschichte: Elf Jahre nach der Eröffnung ist der Besucherzuspruch ungebrochen. Nach einem Erweiterungsbau im Saunabereich wird die Therme nun erneut vergrößert – für 2,3 Millionen Euro. Andrea Hilscher

Ein Bagger, Bauzäune, Berge von Sand - der eigentlich wohltuend strukturierte Eingangsbereich der Spreewald Therme wird seit einigen Wochen durch Zeichen intensiver Bautätigkeit in Unordnung gebracht. "Trotzdem können unsere Besucher sicher sein, dass sie von unseren Umbauten nicht gestört werden", versichert Marketing-Chefin Mandy Marschka.

Derzeit wird am Außenbereich gearbeitet, sobald das Wetter schöner wird, gehen die Umbauten im Inneren der Therme los. "Eine extra hochgezogene Schallschutzwand sorgt dafür, dass keinerlei Lärm die Erholung unserer Besucher stört", versichert Mandy Marschka.

Denn genau um die Sicherung der uneingeschränkten Erholung geht es bei dem neuerlichen Ausbau der Therme. Betriebsleiter Torsten Feiereis, zugleich Mitglied der Geschäftsführung: "Wir haben in den vergangenen Jahren gemerkt, dass wir in Spitzenzeiten an unsere Kapazitätsgrenzen kommen und unsere Besucher nicht immer die Ruhe gefunden haben, die sie bei uns suchen." Nachdem vor zwei Jahren der Saunabereich für 1,4 Millionen Euro vergrößert wurde, soll es jetzt auch im Thermenbereich mehr Raum für Entspannung geben. Torsten Feiereis: "Wir schaffen neue Wintergärten mit Ruhemöglichkeiten." Kaminfeuer und Loungemöbel laden zum Entspannen ein. In der wärmeren Jahreszeit gibt es an einer Außenbar frisch Gegrilltes und kleine Snacks. Denn auch an das leibliche Wohl wird bei den Umbauplänen gedacht: Die Gastronomie mit 44 Plätzen ist längst an ihre Grenzen gestoßen. Sie wird auf 88 Plätze vergrößert, eine Innenbar mit Snacks und Café bietet weiteren 20 Gästen Platz. "Wir kochen frisch und regional, deshalb besuchen viele Burger und Touristen unser Restaurant. Es ist schön, wenn wir hier künftig großzügiger arbeiten können."

Insgesamt wird die Therme um 720 Quadratmeter erweitert, die Maßnahmen kosten 2,3 Millionen Euro. Mandy Marschka: "Es wird wieder mit großen Glasflächen und dem Blick in die Natur gearbeitet." Nach Abschluss der Bauarbeiten, die vom angestammten Thermenarchitekten Ernst-Ulrich Tillmanns geleitet werden, solle niemand mehr sehen, dass der Baukörper nicht von vornherein derart groß geplant war. Torsten Feiereis: "Wir hatten bei der ursprünglichen Konzeption der Therme nicht gedacht, dass wir tatsächlich einmal erweitern müssten."

Doch gerade in Ferienzeiten und im Winter habe man gemerkt, dass das Haus an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Vor dem Bau des Spreewald Thermenhotels habe man den Besucherverkehr an 35 Tagen im Jahr einschränken müssen, heute sei dies an 50 Tagen der Fall. Feiereis: "Auch wenn wir im Herbst den Anbau in Betrieb nehmen, werden wir nicht mehr Besucher ins Bad lassen als heute. Aber jeder, der kommt, hat mehr Platz für seine ganz persönliche Wellness."