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Mehr Ideen für Förderung gewünscht

Frau Lohmann, Sie planen Workshops, bei denen es um Projekte für die neue Förderperiode des EU-Programmes Leader geht. Was erhoffen Sie sich von den Workshops? Wir freuen uns über neue Projektideen und Vorschläge für den ländlichen Raum. Mit Katrin Lohmann sprach Peter Althaus

Was kann das sein?

Das können Innovationen sein, auch gern von Unternehmen. Auch der Unternehmensabsicherung können diese Projekte dienen. Das können Läden und Verkaufsstellen sein oder ähnliches.

Müssen diese Projekte zwangsläufig Leistungen für die ländliche Bevölkerung erbringen?
Die meisten tun es ja. Aber grundsätzlich können sie auch der Schaffung oder Erhaltung von Arbeitsplätzen dienen. Die Projekte sollen einen Mehrwert bringen. Sie werden natürlich aber nach ihrer Wirtschaftlichkeit betrachtet.

Was für Bewerbungen gab es bisher?
Bisher hatten wir unter den Konzepten Pensionen mit Ferienwohnungen, Saunen oder Gesundheitsbereiche, Umweltbildungsangebote oder auch Projekte zur Breitbanderweiterung.

Wird denn damit auch der Tourismus gefördert?
Es ist natürlich erfreulich, wenn damit die touristische Infrastruktur verbessert wird. Aber das ist nicht die primäre Aufgabe des Leader-Programms. Es geht schließlich um die ländliche Entwicklung und das ist nicht zwangsläufig der Tourismus. Der kann aber natürlich für die Wirtschaftlichkeit wieder ein Rolle spielen.

Gibt es schon genug Anträge, damit das Geld ausgeschöpft werden kann?
Wir sind noch in der Projektplanungsphase. Deshalb kann man das noch nicht genau sagen. Bei vielen Projekten stehen die Kosten bisher nicht genau fest.

Nun veranstalten Sie noch Workshops in Forst, Spremberg und Guben. Wo haben die Leute die meisten Ideen?
Die meisten Anmeldungen gibt es für Forst. Aber das liegt auch daran, dass der Termin ein Dienstag ist und auch Leute aus den anderen Städten sich dort angemeldet haben. Ein anderer Workshop am kommenden Samstag in Guben ist noch nicht so ausgelastet.

Die Workshops finden statt:

Dienstag, 4. März von 17 bis 21 Uhr im Kleinen Saal der Kreisverwaltung Spree-Neiße, Heinrich-Heine-Straße 1, Forst

Mittwoch, 5. März von 17 bis 21 Uhr im Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Bergschlösschen, Bergstraße 11, Spremberg

Samstag, 8. März von 10 bis 14 Uhr im Jugend- und Begegnungszentrum Fabrik, Mittelstraße 18, Guben.

Für alle drei Workshops sind Voranmeldungen unter der Telefonnummer 03562 986 16199 oder per E-Mail an info@spree-neisse-land.de erwünscht.