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| 13:35 Uhr

Mehr Aktionen für das Cottbuser Zentrum

Cottbus.. Mit dem verkaufsoffenen ersten Adventssonntag war Hansjörg Sika, Centermanager der Spree Galerie, nicht nur wegen des Kundenandrangs im Einkaufszentrum zufrieden. Auch was vor der Spree Galerie geschah, registrierte Sika mit Wohlwollen.

Auf dem Stadthallenvorplatz war ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut, quasi die Fortsetzung des Weihnachtsmarktes in der Sprem.
Das Angebot der Buden und Stände wurde nach Sikas Beobachtungen von den Kunden positiv aufgenommen, aber „die Überzeugungsarbeit bei der Stadtverwaltung war nicht leicht“ . In erster Linie gab es brandschutztechnische Hindernisse. Der Platz vor der Stadthalle dient als Evakuierungsfläche für den Fall eines Brandes in der Stadthalle.
Mit der schließlich doch gefundenen Kompromisslösung konnte der Centermanager leben. So wurde am ersten Advent auf dem Stadthallenvorplatz ein etwa 20 Meter breiter Streifen vor der Stadthalle frei gelassen. Auf der restlichen Fläche wurde eine Art Buden-Straße aufgebaut, die zur Spree Galerie führte. „Etwa zwei Drittel des Platzes dürfen wir belegen“ , erklärte Sika.
Der Aufbau am ersten Advent habe eine Art Abrundung der Marktbereiche in der Innenstadt ermöglicht. Vom Kaufhof durch die Sprem über den Altmarkt bis zur Spree Galerie sei ein vorweihnachtlich geprägter Rundgang möglich gewesen.
Was im Advent gelang, sollte sich zu anderen Jahreszeiten wiederholen, schlägt Sika vor, zum Beispiel als Ostermarkt.
Der Standort Viehmarkt werde von vielen Schaustellern als Fläche für Jahrmärkte nicht besonders geschätzt. Warum, so Hansjörg Sika, könnte in Zukunft nicht die Innenstadt auch Jahrmärkte aufnehmen? Sika: „Die Händler würden gerne in die Innenstadt rutschen.“
Es könne kein unlösbares Problem darstellen, den Postparkplatz bei zusätzlichem Flächenbedarf in das Geschehen einzubeziehen. Beim Stadtfest sei dies auch keine Hürde. Selbst beim regelmäßig auf dem Viehmarkt stattfindenden Trödelmarkt könnte man unter dem Gesichtspunkt einer Belebung der Innenstadt über eine Verlagerung ins Zentrum nachdenken. Das Gleiche gelte für die karnevalistischen Abschlussveranstaltungen im Festzelt. (ka)