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Medienprojekt "Leben im Neuland" schafft es ins Filmfestprogramm

Cottbus. Das filmpädagogische Medienprojekt "Leben im Neuland" ist beim Festival des osteuropäischen Films in Cottbus zu erleben. "Zwei Filme haben es in die engere Auswahl geschafft und werden bei einer Abendveranstaltung am 11.November vorgeführt", teilt Projektkoordinatorin Elisabeth Wank mit. red/ue

Es handelt sich um "Kleine Schritte", ein Gemeinschaftswerk des Filmteams mit Jugendlichen der Kinder- und Freizeitstätte "Holzwurmhaus" Berlin und "Zusammen finden in Cottbus", einen Film von Heino Neumann mit aktiver Mitwirkung von Cottbuser Jugendlichen, insbesondere aus der Wohngruppe für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge des SIN e.V. Interessierte sind für Freitag, 11. November, 19 Uhr, in die Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus eingeladen.

Das von der Sozialen Initiative Niederlausitz SIN gemeinsam mit dem Cottbuser Verein "Media To Be", der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und dem Staatstheater Cottbus getragene Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Projektstart war zu Jahresbeginn in den Städten Cottbus, Berlin und Lübbenau, wo erfolgreich fünf Filme mit Kindern und Jugendlichen aus ortsansässigen Jugendeinrichtungen zum Thema "Flüchtlinge in Deutschland" produziert wurden.

"Die Kinder und Jugendlichen waren mit großem Engagement und viel Spaß bei den Filmarbeiten dabei", berichtet Elisabeth Wank. "Wir freuen uns, die Ergebnisse in den folgenden Monaten auf verschiedenen Veranstaltungen präsentieren zu können."

Am Anfang der neuen Projektphase standen Workshops zum Thema "Medienarbeit mit Geflüchteten - Medienpädagogische Modelle und Konzepte zur Alltagsorientierung und Integration", die zu Wochenbeginn in Berlin stattgefunden haben. Dort ist es nach den Worten der Koordinatorin darum gegangen, Projekte, die Medienarbeit mit Geflüchteten beinhalten, zu präsentieren und zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Lösungsstrategien und Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Im November sollen nun kleine Präsentations- und Diskussionsveranstaltungen zu den entstandenen Filmen in den teilnehmenden Jugendeinrichtungen folgen. "Dort werden die Filme nochmals vor überschaubarem Publikum vorgestellt und die Ergebnisse diskutiert", so Elisabeth Wank.

Geplant ist zum Beispiel ein Themenabend im Familienhaus Cottbus am 10. November um 16 Uhr. Dazu sind vor allem Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren ins Familienzimmer eingeladen. Zudem sind Vertreter aller anderen Altersgruppen willkommen.

Mehr Informationen gibt es im Netz unter www.sin-ev.de .