Begleitet muss dieser sanfte Strukturwandel mit politischen Entscheidungen, wie z.B. die Schaffung einer Sonderwirtschaftszone, werden.

Was die Lausitz überhaupt nicht braucht: Unrealistische Szenarien wie den Ausstieg aus der Braunkohle bis zum Jahr 2030. Mit dem kompletten Wegfall der Schlüsselindustrie Kohle- und Energiewirtschaft würde ein zweiter wirtschaftlicher Niedergang für die Region in Gang gesetzt werden.

Wofür ich mich besonders stark machen will: Einführung der direkten Demokratie, um dem Souverän nach Artikel 20 Absatz 2 unseres Grundgesetzes eine echte Machtperspektive zu eröffnen. Verbesserung der Kommunalfinanzen durch die Veränderung im Verteilerschlüssel bei den Steuereinnahmen. Ist-Zustand: Von 100 Euro Steuereinnahmen bekommt jetzt 42,50 Euro der Bund, 42,50 Euro die Länder und 15 Euro die Kommunen. Mein Modell: 40 Euro der Bund, 40 Euro die Länder und 20 Euro die Kommunen. Vorteile: Die Entscheider vor Ort wissen, wo die Finanzbedarfe sind. Das Fördermittelunwesen könnte eingedampft werden, es verschlingt personelle Ressourcen, ist zeitraubend und zu bürokratisch. Was ich unbedingt verändern will: keine Antwort

Mit oder ohne Kohle - wie sieht die wirtschaftliche Zukunft der Lausitz aus?: Die Kohle- und Energiewirtschaft ist immer noch Motor unserer regionalen Wirtschaft, ergänzt durch Projekte in Sachen Erdwärme sowie der weiteren Entwicklung der Bauindustrie.

Wie ist Ihre Vision von der Lausitz 2030?: Cottbus ist immer noch eine kreisfreie Stadt, das kooperative Modell hat sich in der Zusammenarbeit mit dem SPN-Kreis bewährt. Durch die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland ergeben sich gute Perspektiven für Firmen. Ihre wichtigsten Ziele im Bundestag: Wahlfreiheit für Handwerk und Gewerbe, ob sie Soll- oder Ist-Besteuerer sein möchten, Rückwirkungsverbot bei der Einführung von Gesetzen. Steuerverschwendung muss ein Straftatbestand werden.