Derzeit schließen die Malteser diese Arbeiten ab. An den bewährten Standorten stehen dann neue rotblaue Container statt der gewohnten gelben. Parallel erfolgt auch ein Austausch beim katholischen Kolpingwerk.

"Die Container haben in den vergangenen Jahren erheblich unter der Witterung und anderen Einflüssen wie Schmierereien, dem unbefugten Ankleben von Plakaten und Symbolen, die nicht oder nur unvollständig beseitigt wurden, gelitten. Zusätzlichen Schaden haben jene Container genommen, die unter Bäumen standen", erläuterte der Leiter der Cottbuser Malteser-Dienststelle, Michael Doll.

Die neuen Exemplare sollen Farbpunkte im Stadtbild setzen und für die Arbeit des sozialen Hilfswerkes werben. Dieses bietet in Cottbus einen Hausnotruf, einen mobilen Notrufdienst, ambulante Pflege, Hospizdienst, hauswirtschaftliche Hilfen, einen Besuchs- und Begleitdienst an. Die Malteser helfen bei der Trauerarbeit, gestalten Erste-Hilfe-Kurse, engagieren sich in der Jugendarbeit sowie der Aus- und Weiterbildung. "Der Umtausch und das neue Erscheinungsbild der Container sind von vielen Bürgern positiv aufgenommen worden", sagte Michael Doll.

Neben höherer Aufmerksamkeit für ihre Ziele und Angebote hofft die Hilfsorganisation auf eine sorgsamere Nutzung der Behältnisse. Denn neben getragener Kleidung für die Aufarbeitung und Wiederverwendung werden oft auch Essensreste und Müll aus den Containern geholt. Das erschwert die Aufarbeitung der Spenden und verursacht höhere Kosten, wodurch weniger Mittel für soziale Zwecke bereitgestellt werden können.

Für die Cottbuser Malteser sind die großen Behälter sehr wichtige Spendenboxen. "Wir erhalten für jeden Altkleidercontainer eine Stellplatzgebühr. Das sind zwar einzeln keine großen Beträge. Aber die Summe aus den 40 Stellplätzen ermöglicht es uns, mehrere Projekte zu finanzieren. Das Geld kommt dem Hospizdienst zugute. Es hilft, den stark nachgefragten Begleit- und Besuchsdienst für ältere, kranke und behinderte Menschen sowie weitere ehrenamtliche Projekte aufrecht zu erhalten", betonte Michael Doll.