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Märchenerzählung bei Kammerkonzert

Cottbus. Um Märchenerzählungen, Klarinettengeburtstage und Kegelscheiben geht es am Samstag, 17. Juni, um 20 Uhr beim letzten Kammerkonzert des Staatstheaters in dieser Saison. red/pos

Im Kammermusiksaal im Probenzentrum (Lausitzer Straße 31) ist ein ganz besonderes Klangbild zu erleben, das Robert Schumann als zutiefst romantisch empfand: die Kombination von Klarinette, Viola und Klavier. Es spielen Alexander Muhr (Klarinette), Matthias Schella (Viola) und Bo-Kyoung Kim (Klavier).

Ganz im Sinne der Romantik nannte Schumann seine vier Stücke für diese Besetzung "Märchenerzählungen". Märchen bedeutete für ihn "ein Ensemble wunderbarer Dinge und Begebenheiten".

Mozart schrieb sein "Kegelstatt-Trio" ebenfalls für diese drei Instrumente. In der Anekdote, die Komposition sei zumindest teilweise beim Kegeln entstanden, lebt ein vor-romantisches Musikverständnis fort: Musik fürs gesellige Musizieren, geschrieben in geselliger Runde von einem Experten, der keine besonderen Inspirations- räume braucht, um kreativ zu sein.

Als drittes Stück erklingt das Trio "Zum 300. Geburtstag der Klarinette" von Jean Françaix.

Karten: Besucherservice, Ticket-Telefon 0355 78242424.