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| 19:20 Uhr

Cottbus
Männlichkeit und Fußball-Fankultur

Cottbus. Um das Thema „Männlichkeit im Fußballstadion – Kitt und Einfallstor für (extrem) rechte Organisierung?“ geht es bei einer Veranstaltung am Dienstag, 5. Juni, an der BTU Cottbus-Senftenberg.

Traditionelle Männlichkeiten spielen nicht nur in der Fankultur des Fußballs eine große Rolle. Der Rechtsextremismusforscher Robert Claus hat untersucht, inwiefern hierbei Zusammenhänge mit rechtsextremen Orientierungen und Praxen bestehen. In seinem Einführungsvortrag wird er erläutern, welche Gegenstrategien Vereine entwickeln können und sollten. Im anschließenden Podiumsgespräch zum Thema „Prävention in der Fanarbeit – sozialpädagogische Antworten“ wird André Berndt den Bezug zur Präventionsarbeit in der Fankultur aufzeigen und Handlungsspielräume für die Soziale Arbeit beleuchten.

Robert Claus  studierte Europäische Ethnologie und Gender Studies. Er ist Rechtsextremismusforscher und arbeitet seit 2013 bei der „Kompetenzgruppe für Fankulturen & Sport bezogene Soziale Arbeit“. André Berndt ist Diplomsozialpädagoge und arbeitet am Institut für Soziale Arbeit an der BTU Cottbus-Senftenberg.

Die Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung findet statt um 18 Uhr im Seminarraum 4 des Zentralen Hörsaalgebäudes auf dem Zentralcampus der BTU. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung unter der Mailadresse anmeldung@boell-brandenburg.de wird zu Planungszwecken gebeten.