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Mabuhay heißt Willkommen

Im Gottesdienst am Weltgebetstag ging es um die Frage: Was ist fair? Die Kinder gestalteten ein Spiel zum Weinanbau auf den Philippinen.
Im Gottesdienst am Weltgebetstag ging es um die Frage: Was ist fair? Die Kinder gestalteten ein Spiel zum Weinanbau auf den Philippinen. FOTO: jul1
Briesen. Briesener feiern Weltgebetstag unter dem weltweiten Motto "Was ist denn fair?" Frauen rücken Frauenschicksale auf den Philippinen in den Mittelpunkt. jul1

Frauen haben am Freitag weltweit den Weltgebetstag gefeiert. In Briesen bereiteten neun Einwohnerinnen den Gottesdienst im Gemeindehaus vor, der das Schicksal philippinischer Frauen in den Mittelpunkt stellte. Mit 100 Millionen Einwohnern sind die Philippinen mit ihren 7000 Inseln das bevölkerungsreichste christliche Land der Erde. Dort wird hauptsächlich Tagalog gesprochen: Mabuhay heißt Willkommen.

Die Organisatorinnen lasen Texte. Gemeinsam mit den rund 50 Gottesdienstteilnehmern wurde gesungen. Die Kinder der Christenlehre spielten eine Szene, in der es um faire Entlohnung im philippinischen Weinanbau geht.

Elisabeth Mucha sagte nach dem Gottesdienst: "Man lernt immer etwas dazu. Im letzten Jahr ging es um Kuba, in diesem Jahr um die Philippinen. Das ist sehr interessant." Jana Troppa ergänzte: "Mein Sohn Julius hat hier mitgespielt. Ich fand diesen Gottesdienst sehr schön."

Im Anschluss wurden noch Bilder von dem asiatischen Land gezeigt und alle konnten philippinische Speisen und Getränke kosten: Mangosaft mit Kokosmilch, Reis mit Gemüse, Makronen, Weintrauben. "Der Gemüsereis schmeckt lecker", freute sich Lola Aliena Mucha, die Vertreterin der dritten Generation der Mucha-Familie.

"Zusammen mit Katharina Pampa kümmern wir uns schon seit vielen Jahren um diese Veranstaltung im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche, die ja heute auch in Burg und in Cottbus eröffnet wird. Wir waren zur Vorstellung des diesjährigen Inhalts und haben das gehörte hier dann mit unseren Mitstreiterinnen umgesetzt", erklärte Renate Witt. Zu den aktiven Frauen gehörten auch Brigitte Scholz, Eva Schötzig, Irene Plasan, Manja Eckert, Elisabeth Mucha, Viola Teschner und Heike Ebert.

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