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LWG-Mitarbeiter reparieren drei Rohrbrüche bei Drebkau

Die beiden Mitarbeiter reparieren am Donnerstag die beschädigte Haupteinspeisungs-Leitung in Drebkau.
Die beiden Mitarbeiter reparieren am Donnerstag die beschädigte Haupteinspeisungs-Leitung in Drebkau. FOTO: LWG
Drebkau. Gleich drei Rohrbrüche haben die Lausitzer Wasser GmbH (LWG) am Donnerstag in Atem gehalten. Am Morgen, gegen 6.45 Uhr, waren in der Störungsannahmestelle der LWG mehrere Anrufe eingegangen, wo über fehlenden Wasserdruck in Drebkau und in umliegenden Ortsteilen geklagt wurde. Antje Posern

Mitarbeiter des Wasserbetriebes machten sich auf die Suche nach der Ursache, die bald gefunden war. Der Schaden war auf der Trinkwasser-Haupteinspeisung von Drebkau vom Hochbehälter Ressen aufgetreten, bestätigt Volker Grimm, Leiter Trinkwassernetze der LWG. Während die Reparaturarbeiten an dieser Stelle liefen, wurde auf den Drebkauer Trinkwasser-Speicher umgestellt. So konnte bereits eine Stunde später für die Stadt Entwarnung gegeben werden. "Um acht hatte Drebkau wieder komplett Druck", sagte Volker Grimm am Donnerstag auf RUNDSCHAU-Nachfrage.

Im Zusammenhang mit dem Rohrbruch in dieser Haupteinspeisungsleitung standen auch die Wasser-Probleme in Golschow. Der Ortsteil wurde ab etwa 13 Uhr wieder komplett versorgt, so Volker Grimm weiter.

Weitere Probleme waren aus Casel gemeldet worden. Nachdem hier ebenfalls zunächst von einem Zusammenhang mit dem bereits bekannten Leitungsschaden ausgegangen war, entdeckten die LWG-Mitarbeiter schließlich auch in Casel einen Rohrschaden. Nachdem vorübergehend die Versorgung mit einem Wasserwagen organisiert worden war, konnte auch hier am zeitigen Nachmittag wieder Entwarnung gegeben werden.

Am Nachmittag folgte schließlich die dritte Schadensmeldung. Wie Volker Grimm bestätigt, war direkt in Radensdorf an der Trinkwasser-Versorgungsleitung ebenfalls ein Rohrbruch aufgetreten. Bis zum frühen Abend waren hier seine Mitarbeiter mit der Schadensbehebung beschäftigt.

Einen Zusammenhang zwischen den drei Rohrbrüchen schließt Volker Grimm aus. "Das war Zufall", schätzte er ein. Man habe es mit alten Leitungsabschnitten zu tun, bei denen immer mal wieder Schäden auftreten können. Insgesamt zehn Mitarbeiter waren am Donnerstag damit beschäftigt, die betroffenen Leitungsabschnitte zu reparieren.

Die Bereiche kommen mit auf eine Liste später komplett zu erneuernder Leitungsstränge. Wann das passiert, entscheidet der Wasserbetrieb nach Prioritäten, erläutert Volker Grimm. Im zurückliegenden Jahr sei die Leitung in der Senftenberger Straße in Drebkau erneuert worden, nachdem sich dort die Schäden gehäuft hatten.