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| 13:45 Uhr

The Voice of Germany
Die Stimme der Lausitz

Luzie Juckenburg ist Sonntagabend in „The Voice of Germany“ zu sehen.
Luzie Juckenburg ist Sonntagabend in „The Voice of Germany“ zu sehen. FOTO: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner / SAT1/Pro7
Cottbus/Potsdam. Die Cottbuserin Luzie Juckenburg ist am Sonntag bei „The Voice of Germany“ zu sehen. Ihr Traum bleibt die große Leinwand. Von Daniel Schauff

Es war nicht ihre eigene Idee, sich für „The Voice of Germany“ zu bewerben. Die Idee kam von der Mutter, sagt Luzie Juckenburg. Und sie ist froh darüber. Und gespannt – am Sonntag ist die 20-jährige Cottbuserin im Fernsehen zu sehen (20.15 Uhr, Sat.1) und stellt sich den kritischen Blicken der Jury und der Fernsehzuschauer. Und? Nervös?

Ein paar Leute werden schon zuschauen, sagt Luzie Juckenburg bescheiden. Zumindest einige ihrer Bekannten durften bereits bei den Blind Auditions dabei sein – dem Moment, wenn sich die Bewerber mit ihrem ausgewählten Song das erste Mal den Juroren stellen. „Don’t Rain on My Parade“, einen Song von Barbara Streisand, hatte Luzie sich ausgesucht und betont: „Das ist mein absoluter Lieblingssong.“ Immerhin – die Jurymitglieder Smudo von den Fantastischen Vier und Mark Forster hat sie mit dem Lied schon mal zum Tanzen gebracht.

„Beim Vorsingen war ich tierisch aufgeregt – mir ging’s auch echt nicht so gut, bevor ich auf die Bühne gegangen bin. Auf der Bühne war aber dann alles wieder in Ordnung“, sagt die Schauspielstudentin. Bühnenerfahrung hat sie, hat schon früh Musik- und Schauspielunterricht genommen, war Mitglied im Kinder- und Jugendensemble Pfiffikus aus Cottbus und Gesangsschülerin am Cottbuser Konservatorium. Seit einem Jahr studiert die 20-Jährige in Potsdam. Film – das sei eigentlich ihr großes Ziel. Sie träume aber auch davon, irgendwann auf der Musical-Bühne zu stehen, sagt sie.

Deshalb sind unter ihren Vorbildern auch nur wenige bekannte Rock- und Popstars, eher etwa die Musical-Sängerin Idina Menzel, die auf dem New Yorker Broadway im Musical „Wicked“ die Elphaba spielt. Aber eigentlich, sagt Luzie, habe sie keine wirklichen Idole. Sie sei vor allem sie selbst – und das wolle sie auch nach dem Trubel bei „The Voice of Germany“ bleiben.

In ersten Kurzinterviews mit Sat.1/ProSieben verriet Luzie Juckenburg schon, dass sie am liebsten im weiteren Verlauf der Sendung von Jurorin Yvonne Catterfeld trainiert werden würde. Die bekannten Jury-Mitglieder suchen sich in der Sendung ihre „Schüler“ aus und teilen ihre Bühnen- und Probeerfahrunen mit den Nachwuchstalenten. Mit der Sängerin und Schauspielerin Yvonne Catterfeld, sagt Luzie, verbinde sie vor allem auch die Nähe zum Film und zum Fernsehen.

Einige Mitstreiter habe sie in den vergangenen Wochen schon kennengelernt. „Es ist schön zu sehen, dass die vor den Auftritten genauso nervös sind“, sagt die 20-Jährige.

Als Ziel nennt die Nachwuchsschauspielerin und -sängerin nicht das Gewinnen der Staffel. „Mein Ziel ist vor allem, ganz viele Erfahrungen zu sammeln und auch über mich hinauszuwachsen“, sagt sie. Mindestens einmal hat sie das beim ersten Vorsingen auf der großen TV-Bühne schon geschafft. Und als Schauspielerin wird Luzie Juckenburg noch oft über sich hinauswachsen müssen.

Gegenüber den Machern der Show-Sendung hat sie bereits betont: Ihre Familie stehe voll und ganz hinter ihr. Schließlich war es ja auch die Mutter, die ihrer Tochter Luzie den Weg auf die „Voice of Germany “-Bühne zumindest ein wenig geebnet hat.