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Löschangriff nass von oben in Merzdorf

Das Männerteam der Freiwillige Feuerwehr Hänchen muss sich noch einspielen, um bei den nächsten Wettkämpfen vorn mitzuhalten.
Das Männerteam der Freiwillige Feuerwehr Hänchen muss sich noch einspielen, um bei den nächsten Wettkämpfen vorn mitzuhalten. FOTO: Michael Helbig/mih1
Merzdorf. Im strömenden Regen haben am Montagabend 43 Männer- und neun Frauenmannschaften der Freiwilligen Feuerwehren der Region um den Merzdorfer Flutlichtpokal im Löschangriff nass gekämpft. Trotz der widrigen Bedingungen feierten die Menschen den Feuerwehrsport und die Leistung des beachtlichen Teilnehmerfeldes und die Gemeinschaft. mih1

Bei dem Wetter rückten einfach alle noch ein bisschen näher zusammen.

Alexander Thiel von der Freiwilligen Feuerwehr Hänchen erzählte noch ganz außer Atem: "Wie es aussieht sind wir erstmal Erster. Das wird sich aber schnell ändern. 41,84 Sekunden sind eine schlechte Zeit. Die Sieger werden sich wohl so bei 23 bis 25 Sekunden einpegeln." Er sollte fast recht behalten. Die Sieger waren noch schneller. Das Männerteam aus Klein Radden setzte sich mit 21,65 Sekunden durch. Bei den Frauen war Trebendorf 1 mit 32,32 Sekunden ganz vorn und damit sogar schneller als die Hänchener Männer. Doch auch wenn es für das Team um Alexander Thiel nicht reichte, fand er Positives. "Wir sind heute mit einer Mannschaft ins Rennen gegangen, die nur zweinal trainiert hat. Da muss sich erst Vieles einspielen."

Die Fans der Trebendorfer Mannschaft um Ulrike Beil, Jule Pedak und Iris Baranowski, die selbst im Trebendorfer Team an den Start ging, waren trotz Regen fröhlich. "Wir sind hier, weil wir Fans vom Feuerwehrsport sind. Es macht Spaß, dabei zu sein", schwärmten sie.

Frank Hohm vom Organisationsteam der Merzdorfer Feuerwehr war ebenfalls zufrieden. "Unsere Veranstaltung wird von Jahr zu Jahr größer. Im Jahr 2001 waren es gerade einmal zehn Mannschaften, heute sind über 50 dabei. Das zeigt, dass wir alles richtig machen." Der Wettkampf habe eben auch einen ernsten Hintergrund: "Wichtig ist, dass die Kameraden fit bleiben, teamfähig sind, sich aufeinander verlassen können und damit für ihre Einsätze gut gerüstet sind."