ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:45 Uhr

Royal Wedding
Lob aus der Lausitz für Meghans Kleid: pure, schlichte Eleganz

Prinz Harry und seine Frau Meghan verlassen nach der Trauung die St.-Georgs-Kapelle.
Prinz Harry und seine Frau Meghan verlassen nach der Trauung die St.-Georgs-Kapelle. FOTO: dpa / Ben Birchall
Cottbus/Windsor. Was für eine Hochzeit! Prinz Harry und Herzogin Meghan haben sich das Jawort gegeben. Und Millionen haben am TV zugeschaut. Doch was war das für ein Kleid? Brautmodenberaterin Sabine Adam aus Cottbus fällt ihr Urteil: Von Bodo Baumert

Das Brautkleid, das Meghan zur Hochzeit mit Prinz Harry trug, ist von der britischen Designerin Clare Waight Keller für Givenchy entworfen worden.

Erster Eindruck?

Fünf Meter lang ist der Schleier.
Fünf Meter lang ist der Schleier. FOTO: dpa / Andrew Matthews

„Was soll man dazu sagen?  Ein Traum in weiß!!!“, sagt Sabine Adam. „Das pure, schlichte und figurbetonte Kleid aus dem Hause Givenchy unterstreicht perfekt ihren zeitlosen, eleganten Stil und die Farbe weiß bildet den perfekten Kontrast zu ihrem Teint.“

Also alles richtig gemacht?

„Meghan hätte wahrscheinlich in jedem Kleid wunderschön ausgesehen. Sie ist – glaube ich – immer für eine Überraschung gut. Das Kleid besticht durch seine pure, schlichte Eleganz und wird durch den fünf Meter langen, reich verzierten Schleier zu einem wahren Traumkleid. Das Make-up ist ebenfalls sehr natürlich gehalten und die Tiara funkelt im Sonnenlicht“, so Sabine Adam.

Das mit Diamanten besetzte Diadem stammt nach Angaben des Palastes aus dem Jahr 1932.
Das mit Diamanten besetzte Diadem stammt nach Angaben des Palastes aus dem Jahr 1932. FOTO: dpa / Owen Humphreys

Meghan soll Keller Anfang des Jahres getroffen und sich für sie als Designerin ihres Brautkleides entschieden haben. Das teilte der Kensington-Palast am Samstag zu Beginn der Hochzeit mit. Meghan selbst soll an der Gestaltung mitgewirkt haben. „Das zeigt einmal mehr ihre Stärke und Unabhängigkeit“, so Sabine Adam.

Im Brautstrauß waren Vergissmeinnicht eingearbeitet – die Lieblingsblumen von Harrys 1997 gestorbener Mutter Diana. Damit wolle das Paar an diesem besonderen Tag an Diana erinnern und sie ehren. Im Strauß waren außerdem Blumen, die Harry am Vortag selbst aus dem privaten Garten des Kensington-Palasts gepflückt hatte.

In den langen Schleier der Braut sind Symbole eingearbeitet, die alle 53 Länder des Commonwealth präsentieren sollen. Die Blumenmotive sollen die Flora der 53 Länder darstellen. Designerin Keller habe großen Wert darauf gelegt, dass jedes der Symbole einzigartig sei.

In den langen Schleier der Braut sind Symbole eingearbeitet, die alle 53 Länder des Commonwealth präsentieren sollen.
In den langen Schleier der Braut sind Symbole eingearbeitet, die alle 53 Länder des Commonwealth präsentieren sollen. FOTO: dpa / Alastair Grant

Dazu trug Meghan eine Tiara, die ihr die Queen geliehen hat. Das mit Diamanten besetzte Diadem stammt nach Angaben des Palasts aus dem Jahr 1932.

Und was ist mit Harry?

„Prinz Harry kommt im klassischen Militäranzug und wirkt sehr elegant und überglücklich. Beide sehen sehr verliebt aus“, resümiert Sabine Adam.  Während die Übertragung im Fernsehen lief, wurden auch bei Princess Brautmoden in Cottbus Kleider anprobiert. Schließlich wollen nicht nur die Royals im mai heiraten.

Harry in Uniform vor der Zeremonie.
Harry in Uniform vor der Zeremonie. FOTO: dpa / Gareth Fuller

„Ich wünsche dem Brautpaar im Namen meines Teams einen wundervollen Hochzeitstag, an den sie sich lange erinnern werden und eine glückliche, gemeinsame Zukunft!“, sagt Sabine Adam.

Brautmodenberaterin Sabine Adam aus Cottbus hat für uns das Kleid und die Hochzeit verfolgt.
Brautmodenberaterin Sabine Adam aus Cottbus hat für uns das Kleid und die Hochzeit verfolgt. FOTO: Sabine Adam