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Lennés Landschaftsgärten jenseits der Oder

Weitläufige Aussicht von Schloss Erdmannsdorf auf die Schneekoppe. Graf von Groeben, Aquarell, um 1850.
Weitläufige Aussicht von Schloss Erdmannsdorf auf die Schneekoppe. Graf von Groeben, Aquarell, um 1850. FOTO: ©Aquarellsammlung Nr. 1108
Cottbus. Derzeit ist im Marstall von Schloss Branitz die Ausstellung "Meisterhaft wie selten einer – Die Gärten Peter Joseph Lennés zwischen Schlesien und Pommern" zu sehen. Peter Joseph Lenné (1789-1866) war neben Fürst Pückler einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. pm/asi

Jahrhunderts. Neben Potsdam und Berlin hat er in allen Ländern des historischen Preußen als Gartengestalter stilbildend gewirkt und zahlreiche landschaftsprägende Gartendenkmale hinterlassen. Die Ausstellung im Branitzer Marstall lädt ein, die von Lenné konzipierten Landschaftsgärten jenseits der Oder wiederzuentdecken. Sie bietet einen Überblick über die Landschaftsgestaltungen in den ehemaligen östlichen Provinzen Preußens im heutigen Polen, an denen Lenné direkt oder indirekt beteiligt war, stellt bedeutende Beispiele vor und skizziert deren heutigen Zustand.

Die zweisprachige deutsch-polnische Ausstellung wurde vom Institut für Landschaftsarchitektur an der Technischen Universität Dresden, der Naturwissenschaftlichen Universität Breslau/Uniwersytet Przyrodniczy we Wroc{lstrok}awiu und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa realisiert.

Öffnungszeiten der Ausstellung: bis 16. Juli, täglich 11 bis 17 Uhr.

Begleitprogramm: 12. Juli, 18.30 Uhr, Besucherzentrum Gutshof Branitz, Vortrag "Peter Joseph Lenné und die Kulturlandschaft des Hirschberger Tales" von Dr. Klaus-Henning von Krosigk in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa