Am Donnerstagabend geriet gegen 20 Uhr vermutlich wegen eines kräftigen Regenschauers in der Nähe von Ruhland der Fahrer eines Kleintransporters auf der Autobahn 13 in Fahrtrichtung Berlin ins Schleudern. Anschließend riss das Fahrzeug mehrere Meter Leitplanke am rechten Fahrbahnrand ab, die sich letztendlich auch durch den Transporter bohrte. Der Fahrer wurde beim Unfall schwer verletzt und musste nach Senftenberg ins Krankenhaus gebracht werden. Die Autobahn war für die Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt. Im Einsatz waren neben dem Rettungswagen und der Polizei auch die Feuerwehren aus Ortrand, Kroppen und Lindenau. Der Schaden beträgt nach Angaben der Polizeidirektion Süd rund 40.000 Euro.
Drei weitere Verletzte gab es nach Angaben der Leitstelle Lausitz bei einem Unfall im Neuhausener Ortsteil Bagenz (Spree-Neiße). Gegen 21:30 Uhr kam aus unbekannter Ursache ein Auto von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen Baum und blieb schließlich im Graben liegen. Der polnische Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Er und die beiden weiteren Insassen wurden leicht verletzt, lehnten aber die weitere Behandlung ab. Bei dem Fahrer wurde nach Angaben der Polizei ein Alkoholwert von 1,72 Promille gemessen.
Für Verkehrsbehinderungen sorgte am Freitagmorgen außerdem ein defekter Lkw in einer Baustelle auf der Autobahn 15 zwischen Vetschau und der Anschlussstelle Cottbus-West.

An der Grenze zu Polen kann es in der Nacht neblig werden

Heute Vormittag gibt es in Brandenburg nach einem teils heiterem Start von Nordosten her Bewölkungsaufzug. Anschließend wolkig bis stark bewölkt, am Abend wieder Auflockerungen. Örtlich etwas Regen, die meiste Zeit aber trocken. In den östlichen Landesteilen Sachsens auch Gewitter, eng begrenzt mit Starkregen und Sturmböen. Das sagt der Deutsche Wetterdienst voraus. Höchsttemperatur zwischen 21 und 23 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Sonnabend Bewölkungsrückgang, später gering bewölkt oder klar. Niederschlagsfrei. Stellenweise flache Dunst- und Nebelfelder, an der Grenze zu Polen örtlich auch dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 m nicht ausgeschlossen. Abkühlung auf 14 bis 11 Grad.