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| 12:58 Uhr

Gerst auf dem Weg zur ISS
Lausitzer Planetarien übertragen Start von Astro-Alex live

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst winkt auf einer Pressekonferenz im Kosmodrom.
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst winkt auf einer Pressekonferenz im Kosmodrom. FOTO: dpa / Dmitri Lovetsky
Cottbus. Es hat geklappt. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst ist zur ISS gestartet. Wer will, kann das Weitere noch live mitverfolgen. Zum Beispiel im Planetarium in Cottbus.

Wenn Alexander Gerst am Mittwoch zur Internationalen Raumstation (ISS) aufbricht, können Interessierte in vielen deutschen Planetarien ganz nah dabei sein: Der Raketenstart vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan wird ab 12 Uhr live im Netz und in den Planetarien Potsdam, Cottbus, Frankfurt (Oder) und weiteren Städten übertragen. Sollte das Wetter nicht mitspielen, muss der Raketenstart möglicherweise verschoben werden.

Der bisherige Zeitplan sieht so aus:

4:10 Uhr MESZ: Die Weltraumcrew im Hotel Kosmonaut in Baikonur steht auf.

7:25 Uhr: Die Astronauten verlassen das Hotel und machen sich auf den Weg ins Gebäude 254.

8:41 Uhr: Gerst und seine Kollegen ziehen ihre Raumanzüge an.

09:40 Uhr: Die Astronauten verabschieden sich durch eine Glasscheibe hindurch von ihren Familien.

10:11 Uhr: Gerst und seine Kollegen verlassen das Gebäude 254 und steigen in den Bus zum Startplatz.

10:46 Uhr: Dort angekommen, gehen die Astronauten an Bord des Raumschiffs Sojus MS-09.

12:34 Uhr: Nach einer technischen Überprüfung beginnt die Kontrolle der Raumanzüge.

13:08 Uhr: Die Internationale Raumstation befindet sich genau über Baikonur.

13:12:31 Uhr: Zehn Sekunden vor dem Start der Sojus MS-09 laufen die Turbopumpen des Motors in Fluggeschwindigkeit.

13:12:41 Uhr: Die Astronauten starten ins All.

Alexander Gerst fliegt im Rahmen der Mission „Horizons“ bereits zum zweiten Mal zur ISS. Der 41-jährige Geophysiker wird nach dem Belgier Frank de Winne der zweite Europäer sein, der die Raumstation als Kommandant leitet.

Fünf Monate lang werden Gerst und sein Team in knapp 400 Kilometern Höhe forschen und leben. Mehr als 50 wissenschaftliche Experimente sind in dieser Zeit geplant.

(dpa/bob)