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| 17:04 Uhr

Strukturwandel in der Lausitz
Neue Räume für Lausitz-Beauftragten

 Klaus Freytag (r.) ist der Beauftragte von Ministerpräsident Dietmar Woidke für die Belange des Strukturwandels in der Lausitz.
Klaus Freytag (r.) ist der Beauftragte von Ministerpräsident Dietmar Woidke für die Belange des Strukturwandels in der Lausitz. FOTO: ZB / Patrick Pleul
Cottbus. Die Schnittstelle für den Strukturwandel ist jetzt in der Cottbuser Altstadt angesiedelt. Zur Eröffnung wurde ein Förderbescheid für den Verein IBA-Studierhaus Großräschen überreicht. Von Jan Siegel

Am Montag hat der Lausitz-Beauftragte der brandenburgischen Landesregierung, Klaus Freytag, eine Geschäftsstelle, an der Magazinstraße, am Fuße des Gerichtsberges in der Cottbuser Altstadt bezogen. Seit seiner Ernennung vor reichlich einem Jahr hatte Freytag in einem Provisorium an der Gulbener Straße gearbeitet.

„Die Lausitz ist in Bewegung“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke bei der Eröffnung. Klaus Freytag solle mit seinen inzwischen sechs Mitarbeitern in Fragen des Strukturwandels die Schnittstelle der Landesregierung zu den Kommunen und zur Wirtschaft vor Ort sein.

„Wir wollen hier Informationen und Ideen für die anstehenden Veränderungen in der Lausitz bündeln“, sagte Klaus Freytag. Wichtig ist ihm, dass bei den großen Linien für die Strukturentwicklung der Dialog mit den Menschen vor Ort funktioniert. Ihr Engagement sei entscheidend.

Einen tollen Wochenstart brachte die Eröffnung der Geschäftsstelle für Prof. Rolf Kuhn, den Vorsitzenden des Vereins IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland in Großräschen. Er konnte einen Scheck in Höhe von 45 000 Euro aus dem Fonds „Fördergrundsatz Lausitz“ in Empfang nehmen. Kuhn und seine Mitstreiter arbeiten an einer Strategie für die Kunst- und Kulturentwicklung im Lausitzer Seenland.