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| 18:23 Uhr

Image-Schaden
Land will helfen, Cottbuser Image aufzupolieren

Weltweit werben die legendären Cottbus-Taschen bereits für die Lausitz-Metropole.
Weltweit werben die legendären Cottbus-Taschen bereits für die Lausitz-Metropole. FOTO: Stadt
Cottbus. Die Lausitz-Metropole will ihr angekratztes Image aufpolieren. Dabei soll ein Tourismuskonzept die Basis bilden. Aber das lässt noch auf sich warten.

Nach wiederholten Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Asylbewerbern und zahlreichen Medienberichten über die rechtsextremen Strukturen in der Stadt ist das Außenbild von Cottbus alles andere als schmeichelhaft.

Vom brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) hat Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) nun offenbar eine mündliche Zusage, die Stadt bei einer Imagekampagne zu unterstützen. Das sagte Kelch vor den Stadtverordneten am Mittwoch, ohne Details zu nennen. „Diese Kampagne kann verwoben werden mit den Zielen, die wir in einem Tourismuskonzept formulieren müssen“, so Kelch.

Das lässt allerdings noch eine kurze Weile auf sich warten. Mit der grafischen Gestaltung einer Stadtmarke und eines Kommunikationsmusters seien die finanziellen Kapazitäten im laufenden Jahr ausgereizt, so der OB. 2019 könne frühestens die Arbeit an einem umfassenden Konzept beginnen.

Klar ist: Für Cottbus ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Laut Stadtverwaltung ist die Anzahl der Übernachtungen von 2003 bis 2016 um 25 Prozent gestiegen, die Zahl der Gästeankünfte um 39 Prozent. Zudem führten jährlich rund drei Millionen Tagesreisen in die Lausitzmetropole.

(dsf)