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| 02:33 Uhr

Land sichert Zukunft des pädagogischen Umwelt-Zentrums

Cottbus. Der Landtag in Potsdam ist einer Empfehlung des Bildungsausschusses gefolgt, in der es um die Stärkung außerschulischer Lernorte ging. Für Cottbus bedeutet die Entscheidung eine Stärkung des Pädagogischen Zentrums für Natur und Umwelt (PZNU). Andrea Hilscher

Seit Jahren muss die Einrichtung, häufig Schulgarten genannt, Jahr für Jahr um die notwendigen Lehrerstunden ringen. "Durch diesen Beschluss ist wieder eine langfristige Planung der Arbeit im PZNU möglich", so die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Fördervereins Kerstin Kircheis (SPD). Bereits Anfang Mai war sie mit der bildungspolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Simona Koß vor Ort und warb um Unterstützung. "Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, die Bedeutsamkeit dieser Einrichtung herauszustellen und gehe nun auch davon aus, dass die Stadt Cottbus zu ihrer Verpflichtung steht und das PZNU weiterhin mit den notwenigen Gärtnerstellen ausstattet", erklärt Kerstin Kircheis.

Das Pädagogische Zentrum für Natur und Umwelt in der Dahlitzer Straße ist bereits seit über 50 Jahren für die Umweltbildung in Cottbus zuständig. Heute verfügt die Einrichtung der Stadt Cottbus über verschiedene Anschauungs- und Arbeitsgärten. Viele Schulklassen besuchen einmal im Schuljahr den Lernort zwischen Stadtmitte und Ströbitz. Andere Kinder können wöchentlich im Schulgarten Unkraut jäten, säen oder Kräuter ernten. Senioren gärtnern seit einigen Jahren ehrenamtlich mit Viertklässlern der nahe gelegenen Wilhelm-Nevoigt-Grundschule und schaffen so Ersatz für fehlendes Personal im Schulgarten.